Ernährungsmythen in der Schwangerschaft

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Über die Ernährung in der Schwangerschaft herrschen viele Mythen. Wir entlarven sie und klären auf, was Sie essen dürfen und was nicht. In jedem Fall geht aber Ihre Gesundheit und die Ihres Babys vor. Klären Sie daher im Zweifel Ihre Fragen mit Ihrem Gynäkologen oder Ihrer Hebamme. Das gilt ganz besonders, wenn Sie Allergien oder Unverträglichkeiten haben.

  1. Während der Schwangerschaft kann ich für zwei essen

Natürlich ist in der Schwangerschaft Ihr Energiebedarf höher als sonst, aber auch Ihr Körper stellt sich um und arbeitet effizienter. Sie brauchen daher in den ersten sechs Monaten keine zusätzlichen Kalorien. Erst im letzten Drittel benötigen Sie etwa 200 Kalorien am Tag mehr. Das entspricht etwa einer Scheibe Toastbrot mit Käse ohne Butter oder einem kleinen Stück Pflaumenkuchen ohne Sahne. Die zusätzliche Menge an Kalorien ist durchaus überschaubar. Vermeiden Sie daher zu viel zu essen, Ihr Körper und Ihr Baby brauchen es nicht. Aber es ist nichts dagegen zu sagen, wenn Sie sich für Ihr persönliches Wohlfühlen die ein oder andere kleine Sünde gönnen.

Essen Sie, wenn Sie Hunger haben, aber achten Sie auf eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung. Versuchen Sie nicht, mehr zu essen als vor der Schwangerschaft.

Für zwei in der Schwangerschaft zu Essen ist daher definitiv überholt.

  1. Ich darf alles essen

Manche Lebensmittel sind für das ungeborene Kind leider nicht ganz unbedenklich. Sie können mit Bakterien oder Pilzen belastet sein.

In diese Kategorie fallen beispielsweise Käsesorten mit einer weißen Schimmelrinde oder Blauschimmel. Während der Schwangerschaft sollten Sie daher Brie, Camembert, Gorgonzola oder Roquefort von Ihrer Speisekarte streichen.

Das gilt auch für rohe oder weich gekochte Eier sowie rohes und nicht ganz durchgegartes Fleisch. Hier besteht ebenfalls die Gefahr einer Bakterieninfektion.

Wenn Sie nicht sicher sind, dass rohe Meeresfrüchte und Sushi vor der Zubereitung tiefgekühlt wurden, dann sollten Sie auch hier lieber auf den Verzehr verzichten.

Wenn Sie gern Thunfisch essen, dann sollten Sie darauf achten, nicht mehr als zwei oder drei Dosen in der Woche zu essen. Thunfisch kann wegen natürlich auftretenden Quecksilbers nicht ganz ungefährlich sein.

Auch bei Koffein sollten Sie nicht zu viel davon zu sich zu nehmen. Mehr als ein großer Becher Filterkaffee oder vier Tassen Tee oder fünf Dosen Cola sollten es nicht sein. Besser ist es, wenn Sie auf koffeinfreie Alternativen umsteigen.

  1. Ein Gläschen in Ehren geht immer

Es ist nicht klar, welche Menge Alkohol in der Schwangerschaft negative Auswirkungen auf das Baby hat. Am sichersten ist es daher, komplett auf Alkohol zu verzichten, um die Gesundheit Ihres Kindes nicht zu gefährden. Wenn Sie in ganz geringen Ausnahmefällen bei Geburtstagen oder Jubiläen oder an Silvester ein Glas Sekt trinken, dann sollte es keine negativen Folgen haben. Auf keinen Fall sollten Sie täglich Alkohol konsumieren.

Wenn Sie wirklich auf Nummer Sicher gehen möchten, dann sollten Sie während der Schwangerschaft vollständig auf Alkohol verzichten. Nur so können Sie wirklich sicher sein, dass es keine neurologischen Schäden gibt, die auf Alkoholgenuss zurückzuführen sind.

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