Erhellend – neues Leibniz-Journal zum Schwerpunkt Licht

Ohne Licht kein Leben – seit Jahrtausenden ist sich der Mensch dieses zentralen biologischen Zusammenhangs bewusst. In vielen Religionen und Kulturen hat Licht daher spirituelle Kraft. Bereits im alten Byzanz setzten die Menschen es in Szene. Mehr davon erfahren Sie im aktuellen Leibniz-Journal.

In der Forschung verbinden sich heute große Hoffnungen mit dem Licht. Optische Methoden etwa eröffnen ganz neue Möglichkeiten der medizinischen Diagnostik: So bietet die Biophotonik hoffnungsvolle Ansätze im Kampf gegen Antibiotika-Resistenzen.

Licht ist auch für unseren Alltag essentiell. Straßenlaternen geben uns ein Gefühl von Sicherheit, lichthelle Städte symbolisieren Modernität. Doch sie haben auch Schattenseiten. Lichtverschmutzung ist mittlerweile ein weltweites Problem, das ganze Ökosysteme verändert. Natürliche Dunkelheit finden wir nur noch an wenigen abgelegenen Orten.

Weiterhin lesen Sie zum Schwerpunkt:
– Tunnelblick auf Elektronen: Die Physikerin Lisa Torlina beschreibt, wie Elektronen auf ultraschnelle Lichtimpulse reagieren – und wie sie sich in Milliardsteln von Milliardstel-Sekunden beobachten lassen.
– Wo Licht ist, fällt auch Schatten: Die Leibniz-Ökonomen Claudia Kemfert und Manuel Frondel über die Förderung der Photovoltaik.
– Hell statt heiß: Die moderne Chemie setzt aufs Licht – etwa bei der Synthese von Naturstoffen mit antibiotischer Wirkung.

Außerdem im neuen Leibniz-Journal:
– Nur so ein Vorschlag…: Die Kolumne des Leibniz-Präsidenten Matthias Kleiner.
– Ausbeutung oder Chance: Verbessert die Reform des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes die Arbeitsbedingungen von Nachwuchsforscherinnen und -forschern?
– Mit Daten Geschichten erzählen: Eine Münchener Datenbank vergleicht Gesetze und Studien verschiedener Länder – mit überraschenden Ergebnissen.
– Die Evolution der Rasierklinge: Das Deutsche Museum zeigt in der Sonderausstellung „Willkommen im Anthropozän“, wie der Mensch die Erde prägt und verändert.

Das Leibniz-Journal erscheint viermal jährlich. Als PDF und als Blätterversion steht es online zur Verfügung: . Die Druckversion kann kostenlos abonniert werden ().

Pressekontakt für die Leibniz-Gemeinschaft:
Dr. Christine Burtscheidt
Tel.: 030 / 20 60 49 – 42
Mobil: 0160 / 800 99 46

Christoph Herbort von Loeper
Tel.: 030 / 20 60 49 – 48
Mobil: 0174 / 310 81 74

Die Leibniz-Gemeinschaft
Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 89 selbständige Forschungseinrichtungen. Ihre Ausrichtung reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute widmen sich gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevanten Fragen. Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Grundlagenforschung, unterhalten wissenschaftliche Infrastrukturen und bieten forschungsbasierte Dienstleistungen an. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im Wissenstransfer. Sie berät und informiert Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Leibniz-Institute pflegen enge Kooperationen mit den Hochschulen u.a. in Form der Leibniz-WissenschaftsCampi, mit der Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Sie unterliegen einem transparenten und unabhängigen Begutachtungsverfahren. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen Bedeutung fördern Bund und Länder die 89 Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 18.100 Personen, darunter 9.200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute liegt bei 1,64 Milliarden Euro.

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