Erfolgreiche Nachwuchsförderung: Neue Research School für Strahlenforschung am Helmholtz Zentrum Mün

Ab 2012 fördert die Helmholtz-Gemeinschaft die Helmholtz Research School of Radiation Sciences, die das Helmholtz-Zentrum München in Kooperation mit der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Technischen Universität München aufbauen wird. Die neue Graduiertenschule wird künftige Top-Wissenschaftler in die Lage versetzen, Strahlung als Umwelteinfluss zu verstehen und ihre Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit zu untersuchen.
„Die Graduiertenschule HELENA ist die einzige in Europa, wo Doktoranden die Wechselwirkungen zwischen Umwelt und Gesundheit studieren können. Dazu wird die nun geförderte Schule einen wichtigen Beitrag leisten“, so Professor Günther Wess, Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Helmholtz Zentrums München. Organisatorisch wird die Helmholtz Research School of Radiation Sciences – RS2 Teil der am Helmholtz Zentrum München angesiedelten Helmholtz Graduate School Environmental Health (HELENA). HELENA bildet Doktoranden strukturiert für das Verständnis des Zusammenwirkens von Genetik, Umweltfaktoren und Lebensstil aus. Neben hervorragender wissenschaftlicher Infrastruktur und Netzwerken bieten das Helmholtz Zentrum München und seine Graduiertenschulen Doktoranden die Möglichkeit, ihre Karriere voranzutreiben und strukturiert zu planen.
Weitere Informationen

Weitere Informationen zur Helmholtz Graduate School Environmental Health (HELENA):

Das Helmholtz Zentrum München verfolgt als deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt das Ziel, personalisierte Medizin für die Diagnose, Therapie und Prävention weit verbreiteter Volkskrankheiten wie Diabetes mellitus und Lungenerkrankungen zu entwickeln. Dafür untersucht es das Zusammenwirken von Genetik, Umweltfaktoren und Lebensstil. Der Hauptsitz des Zentrums liegt in Neuherberg im Norden Münchens. Das Helmholtz Zentrum München beschäftigt rund 1.900 Mitarbeiter und ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, der 18 naturwissenschaftlich-technische und medizinisch-biologische Forschungszentren mit rund 31.000 Beschäftigten angehören.

Die Helmholtz-Gemeinschaft leistet Beiträge zur Lösung großer und drängender Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft durch wissenschaftliche Spitzenleistungen in sechs Forschungsbereichen: Energie, Erde und Umwelt, Gesundheit, Schlüsseltechnologien, Struktur der Materie sowie Luftfahrt, Raumfahrt und Verkehr. Die Helmholtz-Gemeinschaft ist mit fast 34.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 18 Forschungszentren und einem Jahresbudget von rund 3,4 Milliarden Euro die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Ihre Arbeit steht in der Tradition des großen Naturforschers Hermann von Helmholtz (1821-1894).

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