Entscheidung für oder gegen die Ernährung per Sonde

Was tun, wenn ältere Menschen nicht mehr essen wollen? Wann darf, wann muss man die künstliche Ernährung über eine Sonde anwenden? Was kann Pflege beitragen, diese Notlage zu verhindern? Wie sieht die rechtliche Lage aus? Was verändert eine diagnostizierte Demenz an all diesen Fragen und Antworten? Das sind die Themen der Abschlusstagung des Forschungsprojektes „Entscheidungsfindung zur Anlage einer perkutanen endoskopischen Gastrostomie (PEG)“,

am 20. Mai von 10 bis 16 Uhr
im Richtersaal der Universität Witten/Herdecke
Stockumer Straße 10, 58453 Witten-Annen (nicht Hauptgebäude!)

Das Projekt wurde vom AOK-Bundesverband gefördert und am Department für Pflegewissenschaft in Kooperation mit dem Allgemeinen Krankenhaus Hagen durchgeführt.

Auszüge aus dem Programm der Tagung:
10:00 Uhr Begrüßung
10:15 Uhr Die PEG in der Altersmedizin – Status quo und Probleme
10:45 Uhr Entscheidungsfindung zur Anlage einer PEG im Krankenhaus
11:15 Uhr Entscheidungsfindung zur Anlage einer PEG in stationären Einrichtungen der Altenhilfe
11:45 Uhr Ethische Gesichtspunkte einer PEG am Beispiel der fortgeschrittenen Demenz
13:00 Uhr Alltagserfahrungen mit Entscheidungen für oder gegen eine Ernährungssonde – Podiumsdiskussion mit Entscheidungsträgern
14:30 Uhr „Vor Anlage einer PEG gibt es für die Pflege noch viel zu tun“
15.00 Uhr Künstliche Ernährung mit Hilfe einer Sonde – Die Entwicklung einer Entscheidungshilfe
15:30 Uhr Zukunftsvision ambulante Ernährungsteams
16:00 Uhr Abschluss Prof. Dr. Sabine Bartholomeyczik

Weitere Informationen bei Claudia Dinand (MScN), 02302- 926 225
claudia.dinand@dzne.de

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