Entlastung bei der häuslichen Pflege

(djd). Alzheimer und Schlafstörungen scheinen oft gemeinsam aufzutreten und erschweren die häusliche Pflege demenzkranker Angehöriger. Bei Dämmerung werden viele Patienten unruhig, legen sich früh zu Bett, verlieren aber nach kurzer Zeit des Liegens das Gefühl für den eigenen Körper. In dem Versuch, sich selbst wieder zu spüren, stehen die Betroffenen auf und laufen in der Wohnung umher, sind verwirrt und schwer zu beruhigen. Vom Arzt werden für diese Patienten meist sedierende und schlafanstoßende Psychopharmaka verordnet. Leider haben die Medikamente oftmals nicht die erwünschte Wirkung und können sogar unerwünschte Nebenwirkungen hervorrufen.

Pflegeheim – muss das sein?

Doch wenn der Pflegebedürftige regelmäßig die Nacht zum Tage macht, bleibt als letzter Ausweg für die Familienangehörigen häufig nur noch die Unterbringung in einer Pflegeeinrichtung – eine Entscheidung, die niemals leichtfällt. Einen Lichtblick in der häuslichen Pflege kann etwa eine Spezialmatratze des Anbieters Thomashilfen bieten. Einer Studie des Instituts für Innovationen im Gesundheitswesen und angewandte Pflegeforschung e. V. (IGAP) zufolge kann diese den Schlaf von demenzkranken Menschen günstig beeinflussen: Die Schlafhilfe vermittelt dem Schlafenden über ein Mikrostimulationssystem, bestehend aus einer speziellen Flügelfederung, Bewegungsimpulse, die ein Geborgenheitsgefühl auslösen und die Körperwahrnehmung verbessern können.

Test erwünscht

Bei einer Studie in vier Pflegeeinrichtungen zeigten 92 Prozent der Patienten auf der „ThevoVital“-Matratze einen verbesserten Schlaf, 75 Prozent lagen ruhiger im Bett und 87 Prozent verhielten sich tagsüber weit ausgeglichener als vorher. Mehr Informationen zu der innovativen Matratze gibt es unter http://www.thevo.info im Internet. Das Bewegungsbett kann kostenlos getestet werden, Details gibt es unter Telefon 04761-88677. Um die Nachtschlafqualität zu verbessern, sollte der Patient tagsüber aktiviert werden. Zu lange andauernde Mittagsschläfchen sind zu vermeiden, damit am Abend wieder eine ausreichende Müdigkeit und Schlafdruck vorhanden sind.

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