Entlang der Flüsse und über die Grenzen

(djd). Die Ferienregion Saar-Obermosel im Südwesten Deutschlands ist für ihre hervorragenden Weine, schönen Landschaften und geschichtsträchtigen Städte bekannt. Wer nicht nur seinen Gaumen verwöhnen, sondern aktiv die Region im Dreiländereck entdecken will, kann sich auf ein sehr gut ausgebautes und weit verzweigtes Radwegenetz freuen. Ob entlang der malerischen Flusstäler von Saar und Obermosel, verbunden mit einem Abstecher zu den Nachbarn Frankreich und Luxemburg, oder quer über den Hunsrück bis an den Rhein: Von leichten Halbtagestouren bis zu anspruchsvolleren Mehrtagesfahrten ist alles möglich. Da es unterwegs immer wieder etwas zu entdecken gibt – mittelalterliche Burgen, antike Stätten, prachtvolle Weinschlösser – und nette Gasthäuser und Weinstuben zur Einkehr einladen, sollte man für seine Radwanderungen ausreichend Zeit einplanen.

Weit verzweigtes Radwegenetz

Die moselfränkische Urlaubsregion ist Kreuzungspunkt zahlreicher Radwege und bietet ideale Einstiegsmöglichkeiten zu den Fernradwegen „Mosel“, „Saar“, dem europäischen Dreiländerradweg „Saar-Lor-Lux“ oder zum neuen Hunsrück-Radweg, der auf 155 Kilometern Länge das Saartal mit dem Rheintal verbindet. Direkte Wege führen zum Ruwer-Hochwald-Radweg sowie zum Sauertal-Radweg, und auch Touren entlang der Rheinland-Pfalz-Radroute und des Saarland-Radwegs sind möglich. Viele der Strecken sind eben, so dass auch Familien mit Kindern passende Routen finden, bei denen niemand überfordert wird. Ideal für alle, die entferntere Ziele anstreben, ist der Radelbus in der Ferienregion, der Gäste mitsamt Rad in weiter entfernte Städte wie Bernkastel-Kues, Luxemburg oder ins französische Thionville bringt. Von dort aus kann man auf Touren von 30 bis 80 Kilometern zum Ausgangsort Konz oder Saarburg zurückradeln.

Stadtbesichtigungen

Für andere Radwanderungen sind die beiden Städte ebenso ideale Ausgangspunkte, sie bieten aber auch selber etliche Sehenswürdigkeiten. So ist das liebenswerte Saarburg mit seinen Fachwerkhäusern und Barockbauten ein richtiges Schmuckstück. Neben der über der Saar thronenden Burganlage, die zu den ältesten und schönsten Höhenburgen im Westen Deutschlands zählt, ist es vor allem der imposante Wasserfall in der Stadtmitte, der Besucher anzieht. Mehr als 20 Meter tief stürzen die Wassermassen über wuchtige Felskaskaden in die Tiefe und treiben im Tal die Mühlräder an.

Römische Spuren

Konz am Zusammenfluss von Saar und Mosel war einst Sommerresidenz des römischen Kaisers Valentinian. Die Reste der Villa sind heute noch zu besichtigen. Einzigartige Einblicke in das frühere Alltagsleben einer Großregion im Herzen Europas bietet das Volkskunde- und Freilichtmuseum Roscheider Hof seinen Besuchern. Neben der „Straße des 20. Jahrhunderts“ mit Schule, Friseur, Dorfkneipe, Zahnarzt, Apotheke, Metzgerei und Schuhmacherwerkstatt können die Besucher Häuser und Gehöfte begehen, die entsprechend ihrer früheren Nutzung möbliert und mit Hausrat ausgestattet sind.

Alle Informationen sowie Tourenpakete gibt es bei der Saar-Obermosel-Touristik unter Telefon 06501-6018040, per E-Mail unter info@saar-obermosel.de und unter http://www.saar-obermosel.de im Internet.

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