Entlang der Flüsse und Burgen

(djd). Radeln mit Kulturgenuss, sportliche Herausforderung oder Naturerlebnis pur? Wer im HeilbronnerLand mit dem Drahtesel unterwegs ist, dem stehen alle Möglichkeiten offen, denn die Region im Herzen Baden-Württembergs ist nicht nur für ihre guten Weine bekannt, sondern auch ein ideales Terrain für Radfahrer. Bereits die Vielfalt der Landschaften mit ihren sanften Flusstälern, dichten Waldzügen und imposanten Terrassenweinbergen verspricht Aktivurlaubern abwechslungs- und erlebnisreiche Ausflüge. Doch erst das gut ausgebaute Radwegenetz, die zahlreichen Sehenswürdigkeiten entlang der Wege und die vielen Extras für Radler wie E-Bike-Vermietstationen, Bett & Bike-Betriebe oder RadServiceStationen machen den Urlaub perfekt. Alle Informationen dazu gibt es bei der Touristikgemeinschaft HeilbronnerLand, Telefon 07131-944-1390, oder unter http://www.heilbronnerland.de im Internet. Hier finden Interessierte auch umfassendes Kartenmaterial sowie Touren zum kostenlosen Herunterladen als GPX-Tracks.

Persönlicher Gästeführer auf dem Rad dabei

Ein interessantes Angebot für alle, die gerne mit Freunden, Familie oder Kollegen auf Radtour gehen, ist das „Rundum-sorglos-Paket“ mit ausgebildeten Bike- und Tourenguides. Das Besondere daran: Die vom Württembergischen Radsportverband zertifizierten Gästeführer kümmern sich in Absprache mit den Teilnehmern um die Routenplanung, um Einkehrmöglichkeiten sowie Besichtigungen und wissen während der Radtour einiges über Land, Leute und Kultur zu berichten. Praktisch für ein entspanntes Gruppenerlebnis ist, dass auch weniger sportliche Zweiradfans genussvoll durch die hügelige Wein- und Waldlandschaft auf Erkundungstour gehen können. Schließlich gibt es im HeilbronnerLand zahlreiche E-Bike-Verleihmöglichkeiten und flächendeckende Akkuladestationen. Leistungsunterschiede sind so kein Thema mehr.

Flüsse, Burgen und Fachwerk

Die bekanntesten Radwege in der Region zwischen Neckartal und Löwensteiner Berge dürften wohl die Fernradwege Kocher-Jagst- und Neckartal-Radweg sein. Ganz entspannt können Ausflügler hier auf ebenen Wegen entlang der Flüsse radeln und die abwechslungsreiche Natur- und Kulturlandschaft genießen. Etwas mehr Muskelkraft und Kondition verlangen dagegen Radtouren in den Höhenlagen der Naturparks Stromberg-Heuchelberg und Schwäbisch-Fränkischer Wald. Da die Biker hier auch auf naturnahen, teils unbefestigten Wegen unterwegs sind, sollten sie mit Mountainbikes ausgestattet sein.

Mächtige Burgen, romantische Landschaften, geschichtsträchtige Orte und historische Fachwerkstädte begegnen all denen, die sich für den Burgenstraßen-Radweg oder den Radweg Deutsche Fachwerkstraße entscheiden. Eine schöne Etappe führt beispielsweise auf der Burgenstraße von Gundelsheim über die historische Kaiserpfalz Bad Wimpfen und Heilbronn bis nach Weinsberg. Das Deutschordensschloss Gundelsheim, Burg Guttenberg mit der Deutschen Greifenwarte, die Drei-Flüsse-Stadt Bad Friedrichshall oder die Burgruine Weibertreu sind nur einige der Sehenswürdigkeiten, die es dabei zu erkunden gilt. Auch die Besenwirtschaften und Gasthäuser entlang des Wegs sind einen Besuch wert. Schließlich will man sich auch am Radlerfeierabend bei guten Tropfen wie Lemberger oder Trollinger und regionalen Spezialitäten verwöhnen lassen.

Auf den Spuren von Dichtern und Denkern

Wer gerne Aktivsein mit Kulturgenuss verbindet, der sollte einmal die literarischen Radwege „Per Pedal zur Poesie“ ausprobieren. Hier hat man die Wahl zwischen Touren im Weinsberger Tal und im Zabergäu. Dabei heißt es immer „Radfahren auf den Spuren von Dichtern und Denkern“ wie Eduard Mörike, Justinus Kerner, Sophie La Roche, Friedrich Hölderlin oder auch dem früheren Bundespräsidenten Theodor Heuss. Der literarische Radweg bietet Genussradlern einen reizvollen Wechsel zwischen Flussauen und Hochflächen sowie kulturell Sehenswertes wie das Mörike-Museum in Cleversulzbach, das einstige Wohnhaus Kerners in Weinsberg oder das Museum Sophie La Roche in Bönnigheim.

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