Entdecken, Wissen, Verstehen: Tag der offenen Tür in der Kopfklinik

Wie kann ich einem Schlaganfall vorbeugen? Wie arbeitet ein intraoperatives Mikroskop oder MRT-Gerät? Was hilft, wenn ich nicht richtig hören kann? Und wie sieht eigentlich ein Intensiv-Pflegebett aus? Am Samstag, 5. März 2016, öffnet die Universitäts-Kopfklinik im Neuenheimer Feld 400 ihre Pforten für Besucher. Von 10 bis 16 Uhr ist die Bevölkerung herzlich eingeladen, die Klinik und deren medizinisches Leistungsspektrum – behandelt werden in der Kopfklinik Erkrankungen von Gehirn, Nerven, Augen, Ohren, Nase, Mund, Zahn und Kiefer – kennenzulernen. Der Tag lädt ein zum Entdecken, Wissen und Verstehen und richtet sich aufgrund der vielfältigen Angebote an junge und ältere Besucher gleichermaßen.

Vorträge zu Schlaganfall, Augenerkrankungen, Hörstörungen und vielen weiteren Themen

Neben Vorträgen im großen Hörsaal zu Themen wie „Neue Therapiemöglichkeiten beim Schlaganfall“ oder „Augenerkrankungen und deren Therapie im Alter“ steht das aktive Erleben im Vordergrund. So können sich Besucher in der HNO-Klinik anschauen, wie das Schlucken funktioniert, die Neurologie präsentiert ihr Schlaganfall-Programm mit Ultraschall und Kontrolle der Risikofaktoren und die Neurochirurgie führt ihr OP-Mikroskop vor.

In der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie können die Besucher nicht nur die Ambulanzen besichtigen, sondern auch zwei Operationen live am Bildschirm mitverfolgen. Einen eigenen Themenkomplex in der Kopfklinik bieten die Fächer der Zahnheilkunde. Die Klinik für Zahnerhaltung zeigt den Besuchern, wie man durch vorbeugende Maßnahmen Erkrankungen an Zähnen und Zahnfleisch vermeiden kann und wie Kinder durch richtige Ernährung und Pflege ihre Zähne schützen.

Wie sieht ein Pflegearbeitsplatz auf der Intensivstation aus?

Nicht nur die medizinischen Fächer, auch Pflegedienst, Krankengymnastik, Sozialdienst und Seelsorge präsentieren ihre Berufe. So zeigen die Mitarbeiter der Pflege, wie ein Überwachungsplatz für Patienten im Aufwachraum oder ein Pflegebett auf der Intensivstation aussieht. Die Krankengymnastik stellt verschiedene Hilfsmittel vor und erklärt, wie man rückenschonend arbeitet.

Damit die Besucher möglichst viele Angebote und Aktionen wahrnehmen können, liegen im Eingangsbereich Flyer mit einer Übersichtskarte der Kopfklinik aus, in die die verschiedenen Aktionsstände eingezeichnet sind. Kostenpflichtige Parkplätze stehen in unmittelbarer Nähe der Kopfklinik ausreichend zu Verfügung. Die Klinik empfiehlt jedoch ihren Besuchern, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Auch auf Kinder wartet ein buntes Programm: Sie können sich u.a. schminken lassen und für Ostern basteln. Wer möchte, kann außerdem seine Fähigkeiten als Neurochirurg bei einer „Schädel-OP“ an einer Kokosnuss erproben.

Alle medizinischen Fachdisziplinen rund um den menschlichen Kopf unter einem Dach

Die Kopfklinik ist eine der wenigen Kliniken in Deutschland, die die medizinischen Fachdisziplinen rund um den menschlichen Kopf in einem Gebäude vereint. Zu den „Kopffächern“ gehören die Kliniken für Neurologie mit Neuroonkologie und Neuroradiologie, Neurochirurgie, Radiologie mit Radioonkologie und Nuklearmedizin, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Anästhesiologie, Hals-Nasen-Ohren- und Augenheilkunde sowie die Zahnprothetik, Kieferorthopädie und Zahnerhaltungskunde.

Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg
Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang

Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der bedeutendsten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international renommierten biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung innovativer Diagnostik und Therapien sowie ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 12.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und engagieren sich in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 klinischen Fachabteilungen mit ca. 1.900 Betten werden jährlich rund 66.000 Patienten voll- bzw. teilstationär und mehr als 1.000.000 mal Patienten ambulant behandelt. Das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland. Derzeit studieren ca. 3.500 angehende Ärztinnen und Ärzte in Heidelberg. www.klinikum.uni-heidelberg.de

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