Enge Zusammenarbeit in Krankenversorgung und medizinischer Wissenschaft

Das Saudiarabische Gesundheitsministerium und das Universitätsklinikum Heidelberg haben eine enge Zusammenarbeit vereinbart. Ein Vertrag, der am 12. Mai 2010 in Heidelberg vom Saudi-Arabischen Gesundheitsminister H.E. Dr. Abdullah bin Abdul Aziz Al-Rabeeah und dem Vorstand des Universitätsklinikums Heidelberg unterzeichnet wurde, sieht einen gegenseitigen Austausch in den Bereichen der Krankenversorgung, Fortbildung und medizinischen Wissenschaft vor.

Bei seinem Besuch in Heidelberg wurde Dr. Abdullah bin Abdul Aziz Al-Rabeeah, ein international ausgewiesener Kinderchirurg, als „Visiting Professor“ der Universität Heidelberg ausgezeichnet. Der Gesundheitsminister hielt in der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg einen wissenschaftlichen Vortrag zur operativen Versorgung von siamesischen Zwillingen in Saudi-Arabien.

Der Vertrag zwischen dem Universitätsklinikum Heidelberg und dem Saudi-Arabischen Gesundheitsministerium umfasst mehrere Bereiche der Zusammenarbeit, u.a. den Austausch von medizinischen Experten, den Zugang zur Krankenversorgung in Heidelberg für saudi-arabische Patienten mit schweren Erkrankungen, gemeinsame wissenschaftliche Veranstaltungen, Trainingskurse sowie Forschungsprogramme.

„Saudi-Arabien verfügt über einen hohen Standard medizinischer Versorgung“, erklärte der Leitende Ärztliche Direktor des Universitätsklinikums Heidelberg, Professor Dr. J. Rüdiger Siewert. „Wir sind stolz darauf, mit diesem Vertrag unsere Zusammenarbeit auszubauen.“

Das Universitätsklinikum Heidelberg gehört zu den führenden medizinischen Zentren in Deutschland und Europa. Jährlich werden rund 550.000 Patienten ambulant und stationär in mehr als 40 Kliniken und Fachabteilungen behandelt. Einer der Schwerpunkte ist – in enger Zusammenarbeit mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum – die Versorgung krebskranker Patienten im Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen NCT. Die weltweit einmalige Heidelberger Ionenstrahl-Therapieanlage HIT bietet seit November 2009 eine innovative Bestrahlungsform an. Die Betreuung von Patienten aus arabischsprachigen und anderen Ländern am Universitätsklinikum Heidelberg ist in den vergangenen Jahren durch die Einrichtung eines International Office ausgebaut worden.

Die Chirurgische Universitätsklinik Heidelberg ist eine der renommiertesten operativen Zentren in Europa. Schwerpunkte sind u.a. die Behandlung von Krebserkrankungen der Bauchspeicheldrüse und die Organtransplantation.

Weitere Informationen im Internet:
Über die Chirurgische Universitätsklinik Heidelberg:
www.klinikum.uni-heidelberg.de/Chirurgische-Klinik.106552.0.html

Über das International Office:
www.heidelberg-university-hospital.com

Ansprechpartner:
Professor Dr. J. Rüdiger Siewert
Leitender Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: 06221 / 56 48 11

Professor Dr. Markus Büchler
Ärztlicher Direktor
Klinik für Allgemeine-, Viszeral- und Transplantationschirurgie
Chirurgische Universitätsklinik Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 110
69120 Heidelberg
Tel.: 06221 / 56 62 01

Professor Dr. Jan Schmidt
Leiter Sektion Viszerale Organtransplantation
Chirurgische Universitätsklinik Heidelberg
Tel.: 06221 / 56 6205 (Sekretariat)
E-Mail: jan.schmidt@med.uni-heidelberg.de

Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg
Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang
Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der größten und renommiertesten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international bedeutsamen biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung neuer Therapien und ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 7.600 Mitarbeiter und sind aktiv in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 40 Kliniken und Fachabteilungen mit ca. 2.000 Betten werden jährlich rund 550.000 Patienten ambulant und stationär behandelt. Derzeit studieren ca. 3.400 angehende Ärzte in Heidelberg; das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland.

www.klinikum.uni-heidelberg.de

Bei Rückfragen von Journalisten:
Dr. Annette Tuffs
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Universitätsklinikums Heidelberg
und der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: 06221 / 56 45 36
Fax: 06221 / 56 45 44
E-Mail: annette.tuffs(at)med.uni-heidelberg.de

Diese Pressemitteilung ist auch online verfügbar unter
www.klinikum.uni-heidelberg.de/presse
(idw, 05/2010)

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