Energiewende in den eigenen vier Wänden

(djd). Betagte Heizkessel, undichte Fenster und mangelhafte Wärmedämmung: Fast zwei Drittel der rund 15 Millionen Ein- und Zweifamilienhäuser in Deutschland wurden in Zeiten errichtet, in denen es noch keinerlei Bauvorschriften für den Wärmeschutz gab. Die Mehrzahl dieser Häuser verbraucht besonders viel Energie für Heizung und Warmwasser. Dies schadet nicht nur der Umwelt, sondern lässt auch die Heizkostenrechnung immer weiter ansteigen. Abhilfe kann eine energetische Modernisierung schaffen. Der Einbau einer effizienten Heizungsanlage, die Nutzung erneuerbarer Energien, eine verbesserte Wärmedämmung und moderne Fenster können den Energieverbrauch um mehr als drei Viertel senken.

Energetische Sanierung: Der richtige Einstieg

Das neue Internetportal http://www.die-hauswende.de beispielsweise bündelt alle Informationen rund um die energetische Sanierung. Über eine Postleitzahlensuche finden Hauseigentümer schnell und einfach Kontakt zu Sanierungsexperten in der Nähe ihres Wohnorts. Denn der beste Einstieg in die Modernisierung ist eine qualifizierte Energieberatung im eigenen Haus. Der Energieberater ist Experte für energiesparendes Bauen und nimmt eine gründliche Bestandsaufnahme der Bausubstanz und der Heizung vor. Nach der Beratung ist klar, welche Maßnahmen am nötigsten sind, in welcher Reihenfolge sie sich am besten umsetzen lassen und welches Budget benötigt wird. Das Portal hält Tipps zur passenden Finanzierung sowie eine Onlinesuche nach staatlichen Förderangeboten bereit. Über die Rubrik „Sanierung in fünf Schritten“ können sich Verbraucher zudem rasch einen Überblick über eine energetische Modernisierung verschaffen – von der richtigen Planung bis zum fertig modernisierten Haus.

Breites Bündnis für die „Hauswende“

Ein breites Bündnis aus Politik, Unternehmen und Verbänden hat „Die Hauswende“ gestartet, um Hausbesitzern den Einstieg in die „Energiewende in den eigenen vier Wänden“ zu erleichtern. Die Kampagne, die von der Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz (geea) ins Leben gerufen wurde, wird vom Bundeswirtschafts- und vom Bundesbauministerium gefördert und informiert produkt- und herstellerneutral. „Die energiesparende Modernisierung ist für alle eine gute Investition in die Zukunft“, betonte Bundesbauministerin Barbara Hendricks anlässlich des Auftakts der Kampagne „Die Hauswende“ in Berlin.

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