Energieeffizienz ohne Dämmung

(djd). Ursprünglich sollte das Haus den Menschen vor Wind und Regen, Hitze und Kälte schützen. Heute müssen Häuser auch dazu beitragen, die Bewohner vor Schadstoffen, Lärm oder Elektrosmog zu bewahren. Überdies sollen sie das Klima schonen und wenig Energie verbrauchen. Immer dickere Wärmedämmungen sind allerdings nicht der allein seligmachende Weg zu mehr Energieeffizienz und Wohnbehaglichkeit. Zum einen schaffen rundum luftdichte Gebäudehüllen neue Probleme, da sich beispielsweise Schadstoffe aus Möbeln, Textilien oder Bodenbelägen in den Räumen stärker anreichern können. Zum anderen legt eine Studie der University of Cambridge nahe, dass Wärmedämmungen den Energieverbrauch im Vergleich zu Massivwänden unter bestimmten Umständen sogar steigern können.

Alter Baustoff mit modernen Eigenschaften

Wer konsequentes „Green Building“ umsetzen möchte, muss deshalb das Haus als komplexen Organismus begreifen und bereits beim Baustoff ansetzen. Lehm und Ton beispielsweise gehören zu den ältesten Baustoffen und gewinnen heute in neuer Form wieder an Bedeutung. Kleine Blähton-Kügelchen etwa bilden den Wandbaustoff „klimaPOR“, der sehr gute Wärmedämmeigenschaften besitzt. Mit Blähton lassen sich alle Wandbauteile inklusive Keller realisieren. Die energetischen Anforderungen des Gesetzgebers können damit auch ohne zusätzliche Außendämmung erfüllt werden. Vor allem aber eignet sich das Material zum wohngesunden und nachhaltigen Bauen. Mehr Informationen dazu gibt es unter http://www.meinwohnkonzept.de im Internet.

Gute Innenraumluft ohne Elektrosmog

Vom Sentinel Haus Institut wurde das Baumaterial gesundheitlich geprüft. Es erfüllt alle Vorgaben des Instituts an eine gute Innenraumluft und eignet sich sehr gut zum schadstoffarmen Bauen. Selbst schadstofffrei, wirken die runden Tonkügelchen ausgleichend auf die Luftfeuchtigkeit, da sie Wasserdampf zwischenspeichern. Nach einem Gutachten der TU München kann auch Elektrosmog damit bis zu 99,999 Prozent absorbiert werden. Potenziell schädliche elektromagnetische Strahlen etwa von Mobilfunkmasten oder Radar werden so praktisch vollständig neutralisiert.

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