Energie sparen dank Warmwasser-Wärmepumpe

(djd). Neben der Heizung ist die Warmwassererzeugung einer der größten Energieverbraucher in Häusern und Wohnungen. Der Heizbedarf lässt sich etwa durch eine gute Wärmedämmung senken – warmes Wasser wird aber auf jeden Fall benötigt. Es lohnt sich daher, über Alternativen wie eine Warmwasser-Wärmepumpe nachzudenken. Sie erzeugt warmes Wasser zum größten Teil aus Umweltenergie, und das komfortabel und sehr effizient. Im Schnitt drei Viertel der Energie entnimmt die Technik gratis aus der Luft, nur rund ein Viertel muss als Strom zugeführt werden. „Damit ist eine Warmwasser-Wärmepumpe bereits dann umweltfreundlich und kostengünstig, wenn der Strom konventionell aus der Steckdose zugeführt wird“, erklärt Ralf Gößwein von der Initiative Wärme+.

Wärmepumpe plus Solarenergie: unschlagbares Umwelt-Duo

Noch günstiger fällt die Gesamtbilanz aus, wenn der benötigte Betriebsstrom nicht vom Energieversorger, sondern von der Sonne geliefert wird – über eine Photovoltaikanlage auf dem Dach. Der so produzierte Strom treibt die Wärmepumpe an und Überschüsse lassen sich entweder gegen eine Vergütung ins öffentliche Stromnetz einspeisen oder im Haus selbst nutzen. Ein intelligenter „Energiemanager“ als Steuereinheit regelt das Zusammenspiel von Sonnenenergie und Wärmepumpe. So kann er etwa in sonnenreichen Stunden dafür sorgen, dass die Wärmepumpe „auf Vorrat“ warmes Wasser erzeugt, das im Pufferspeicher gelagert und während sonnenarmer Stunden oder nachts genutzt werden kann.

Kellerluft: auch im Winter eine verlässliche Wärmequelle

Als Wärmequelle nutzen die meisten Warmwasser-Wärmepumpen die Luft aus dem Keller. Zum einen wärmt das umgebende Erdreich die Räume. Es wird durch Sonneneinstrahlung direkt oder durch versickerndes Regenwasser indirekt warm gehalten. Zum anderen stehen in den meisten Kellern Elektrogeräte wie die Waschmaschine, Trockner, Gefriergeräte oder der Heizkessel, die Abwärme an die Luft abgeben. Weitere Informationen zu energieeffizienter Hauswärmetechnik gibt es unter http://www.waerme-plus.de im Internet.

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