Endlich von Atemnot und Kopfschmerzen befreit

Patienten mit komplizierten chronischer Nasennebenhöhlen-Entzündung und Schiefstand von Nasenscheidewand sowie äußerer Nase können an der Rostocker Hals-Nasen-Ohrenklinik der Universitätsmedizin auf Heilung hoffen. Wer sich wegen Nebenhöhlen-Problemen behandeln lässt, wird in Rostock mit modernster Technik operiert. „Wir verfügen über ein Navigationsgerät, mit dem man sich auch an heiklen Stellen gut orientieren kann“, sagt der Geschäftsführende Oberarzt, Professor Bernhard Olzowy.

Ein Beispiel: Michael Köhler aus Gnoien hat eine lange Leidenszeit hinter sich. Fünf Jahre dauerte seine Odyssee durch Arztpraxen, Kliniken und Apotheken. Doch die ständigen Kopfschmerzen, das Druckgefühl in der linken Nasenhöhle und die Luftnot besserten sich nicht. „In meiner großen Not ließ ich mir auf eigene Kosten von einem Schönheitschirurgen die Muskeln, die für das Stirnrunzeln verantwortlich sind, operieren“, sagt der 37-Jährige, der in der Nähe von Gnoien Geschäftsführer eines Pflegedienstes ist. Aber auch dieser Eingriff, der dem 37-Jährigen 6.000 Euro kostete, und der den Kopfschmerzen ein Ende bereiten sollte, brachte nichts. „Ich hätte alles bezahlt, um diese Kopfschmerzen loszuwerden“. Der 37-Jährige wollte diese nicht als Dauerzustand akzeptieren.

Ende 2013 stieß Michael Köhler eher zufällig in der Rostocker Hals-Nasen-Ohren-Klinik auf Professor Bernhard Olzowy. Der 38-jährige aus München stammende Spezialist, der seit knapp zwei Jahren in Rostock arbeitet und forscht, ist ein Schüler der renommierten Münchner Professoren Alexander Berghaus und Andreas Leunig von der Ludwig-Maximilians-Universität in München-Großhadern, international anerkannte Experten auf den Gebieten der funktionellen und ästhetischen Nasenkorrektur sowie der endoskopischen Nasennebenhöhlenchirurgie.
Olzowy erkannte gleich, dass bei Michael Köhler vorangegangene Operationen an Nasenscheidewand und Nebenhöhlen in anderen großen Kliniken kein vollständiger Erfolg gewesen seien. „Die Nasenscheidewand und die knorpelige äußere Nase wiesen nach wie vor einen erheblichen Schiefstand auf und im CT sah ich eine kleine Siebbeinzelle, die keine Drainage hatte. Man muss sich die Nasennebenhöhlen wie Bienenwaben vorstellen. Jede einzelne kleine Zelle muss einen Ablauf haben, sonst sammelt sich Schleim an, was zu erheblichen Schmerzen führen kann“, sagt der junge Professor, dessen Spezialgebiet in Rostock unter anderem die endoskopische Chirurgie der Nasenhöhlen ist. Er hatte die Ursache für die langjährigen Kopfschmerzen und das andauernde Druckgefühl in der Nase seines Patienten gefunden. „Solche kleinen Veränderungen in der Nasennebenhöhle, die aber große Beschwerden auslösen, werden leicht übersehen“, weiß Olzowy. Weil er auf dieser Strecke fachlich sehr fit ist, riet er dem Patienten zur OP.

„Ich war motiviert, mich für diese OP zu entscheiden“, sagt der Unternehmer. „Und habe mich vom Professor über die OP gut informiert gefühlt und mich mit Vertrauen auf den OP-Tisch gelegt“, blickt Michael Köhler wenige Wochen zurück. Immerhin lag bei ihm die kranke Zelle an der Schädelbasis. Da müssen sich Operateure gut auskennen und die filigrane Technik meisterhaft beherrschen. Olzowy hat das lange bestehende Nebenhöhlenproblem bei seinem Patienten beseitigt und auch gleich den lange bestehenden Schiefstand der Nase mit in Ordnung gebracht.
„Es ist super gelungen“, ist Michael Köhler dem Professor dankbar. „Ich kann wieder atmen und die gruseligen Kopfschmerzen sind fast weg“. Er habe sich in Rostock wie in keinem anderen Krankenhaus gut versorgt gefühlt.

Unter einer dauerhaft verstopften Nase, im Fachjargon Rhinosinusitis genannt, leidet ungefähr jeder zehnte Deutsche. Die schmerzhafte Entzündung ist damit häufiger als Arthrose oder Bluthochdruck. Etwa 90.000 Patienten pro Jahr erhoffen sich Linderung durch eine Operation der anatomischen Engpässe. Professor Olzowy hat in der Rostocker HNO-Klinik deshalb eine Spezialsprechstunde für Nasennebenhöhlenerkrankungen eingerichtet. (Text: Wolfgang Thiel)

Universität Rostock
Universitätsmedizin
Klinik und Poliklinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
Geschäftsführender Oberarzt
Prof. Dr Bernhard Olzowy
T: 0381 494 8320
Mail: bernhard.olzowy@med.uni-rostock.de

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