Elfriede-Aulhorn-Preis wurde an Magdeburger Sehforscher verliehen

Mit dieser Auszeichnung der Gesellschaft zur Förderung der neuro-ophthalmologischen Forschung e.V. werden besonders wertvolle Arbeiten im Bereich der Physiologie und Pathophysiologie des Sehens sowie der Neuroophthalmologie gewürdigt. Der diesjährige Preisträger erhielt die Anerkennung unter anderem für eine Publikation in der renommierten internationalen Zeitschrift „Trends in Neurosciences“ zur Anpassungsfähigkeit des Sehens bei angeborenen Veränderungen der menschlichen Sehbahn.

Prof. Dr. rer. nat. Michael Hoffmann (Jahrgang 1967) leitet seit 2004 die Sektion für klinische und experimentelle Sinnesphysiologie an der Universitätsaugenklinik Magdeburg. Mit seinem 15-köpfigen Team widmet er sich der Funktionsdiagnostik bei Patienten mit ophthalmologischen, neuroophthalmologischen und neurologischen Erkrankungen sowie der Erforschung des menschlichen Sehens. Zur Anwendung kommen dabei modernste bildgebende Verfahren, um Veränderungen des Gehirns bei Erkrankungen des Auges zu untersuchen. Der Magdeburger Wissenschaftler leitet hierzu aktuell zwei von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Projekte und arbeitet außerdem mit in zwei EU-geförderten internationalen Netzwerken zur Ausbildung von insgesamt dreißig jungen Forschern auf dem Gebiet der Sehforschung und der Augenheilkunde, speziell dem Glaukom, an denen Universitäten und Unternehmen aus neun Nationen beteiligt sind.

Der mit 4.000 Euro dotierte Elfriede-Aulhorn-Preis wurde im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft am 1. Oktober 2016 an Prof. Hoffmann verliehen. Überreicht wurde die Urkunde an Prof. Dr. Michael Hoffmann durch den Vorsitzenden der Jury des Elfriede-Aulhorn-Preises, Prof. Dr. Eberhart Zrenner, und Prof. Dr. Horst Helbig, Präsident der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft.

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