Elefanten, Opern, heiße Rhythmen

(djd). Eine Opernaufführung im Saarländischen Staatstheater in Saarbrücken, moderne Kunst im Centre Pompidou in Metz, Klassik in der Luxemburger Philharmonie oder archäologische Funde im Rheinischen Landesmuseum in Trier? Kunst und Kultur werden in allen vier Städten groß geschrieben. Da sie aber jeweils nur etwa eine Stunde Autofahrt voneinander entfernt liegen, steht einem grenzübergreifenden Kulturgenuss nichts im Wege. Zumal das Städtenetzwerk „QuattroPole“ verschiedene Rund- und Sternreisen in der Region anbietet. Informationen zu diesem grenzüberschreitenden Angebot gibt es unter http://www.quattropole.org nachzulesen.

„Elephant Parade“ in Trier und Luxemburg

Wer sich in diesem Sommer auf einen Rundgang durch Trier oder Luxemburg begibt, der stößt an den verschiedensten Plätzen und Straßen auf farbenfrohe Elefanten-Statuen. Denn vom 19. Juli bis 18. Oktober sind die beiden Städte Gastgeber der ersten „Elephant Parade“ in ihren Ländern und präsentieren dabei mindestens 85 kunstvoll gestaltete Exponate. Die riesige Open-Air-Kunstausstellung war bislang nur in Metropolen wie Amsterdam, London oder Singapur zu sehen. Ein weiteres kulturelles Highlight in Trier ist eine Ausstellung anlässlich des 130. Todestages von Karl Marx im Stadtmuseum Simeonstift. Unter dem Titel „Ikone Karl Marx. Kultbilder und Bilderkult“ beschäftigt sich die Sonderausstellung vom 17. März bis 18. Oktober mit der facettenreichen Ikonografie rund um den bekannten Trierer Sohn.

Heiße Rhythmen und Klassik

Auch in Luxemburg erwarten Besucher weitere kulturelle Leckerbissen. Das Angebot der Museen und die Fülle an Festivals, Theateraufführungen und Konzertveranstaltungen ist beeindruckend. Vom 21. Juni bis 14. September heißt es zum Beispiel „Summer in the City“. Das Stadtzentrum verwandelt sich dabei in eine Freiluftbühne für heiße Rhythmen, Straßenkunst und Märkte.

Auf französisches Flair, saarländische Lebenslust und ganz großes Theater dürfen sich Gäste in Saarbrücken freuen. Ein einmaliges kulturelles Highlight ist etwa die Aufführung des Saarländischen Staatstheaters von Verdis Opernklassiker „Rigoletto“ in der gewaltigen Kulisse des Weltkulturerbes Völklinger Hütte. Und auch die Saarbrücker Inszenierung des Kultmusicals „The Rocky Horror Picture Show“ oder die bekannte Neufassung des Ballettklassikers „Schwanensee“ sind herausragende Veranstaltungen in der Saarmetropole.

Metz ehrt zwei große Männer

Im lothringischen Metz stehen in diesem Jahr mit Robert Schuman und Jean Cocteau zwei bedeutende Männer im Mittelpunkt des Kulturprogramms. Anlass ist jeweils ihr 50. Todestag. Wie der große Politiker Schuman als Privatmann lebte, erfährt man beispielsweise bei einem Besuch seines Hauses in der Nähe von Metz. Verschiedene Sonderausstellungen und Veranstaltungen geben zudem Einblick in die Anfänge der europäischen Einigung. Schließlich war Schuman einer der Gründungsväter der Europäischen Union. Als einer der größten Künstler des 20. Jahrhunderts hinterließ Jean Cocteau in der Kirche Saint Maxim im Metz ein bedeutungsvolles Werk. Im April finden dem Künstler zu Ehren verschiedene Veranstaltungen und Führungen statt.

KURZTEXT

Jede Stadt ein Genuss

(djd). Das Kulturangebot der vier Städte Luxemburg, Metz, Saarbrücken und Trier ist ausgesprochen facettenreich. Eine hochkarätige Open-Air-Ausstellung ist beispielsweise die „Elephant Parade“ in Trier und Luxemburg. In Saarbrücken können sich Besucher mit der Aufführung des Saarländischen Staatstheaters von Verdis „Rigoletto“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte ebenfalls auf ein besonderes Highlight freuen. Im lothringischen Metz stehen Sonderausstellungen und Veranstaltungen zum großen Politiker Robert Schuman und dem bedeutenden Künstler Jean Cocteau im Mittelpunkt des Kulturgeschehens. Grenzübergreifende Rund- und Sternreisen zu diesen kulturellen Höhepunkten können beim Städtenetzwerk „Quattro Pole“ gebucht werden. Infos gibt es unter http://www.quattropole.org.

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