Einmaliger Hörgenuss

(djd). Die fast 1.000-jährige Stadt Naumburg liegt im Zentrum der mitteldeutschen Burgen- und Weinregion Saale-Unstrut in Sachsen-Anhalt. Landschaft, Kultur und Geschichte fügen sich hier zu einem einzigartigen Erscheinungsbild zusammen. Naumburg besitzt eine liebevoll restaurierte Innenstadt mit zahlreichen historischen und baulichen Schmuckstücken. Sehenswürdigkeiten wie der Naumburger Dom, die Stadtkirche St. Wenzel oder das Marientor laden zur Erkundung ein. 2015 könnten der Dom und die Landschaft an Saale und Unstrut sogar ins Unesco-Welterbe aufgenommen werden. Alle Informationen gibt es unter http://www.naumburg-tourismus.de im Internet.

Die Hildebrandt-Orgel in St. Wenzel

Mit der Hildebrandt-Orgel in der Kirche St. Wenzel beherbergt Naumburg zudem ein klingendes Kulturgut ersten Ranges. Die nach aufwendiger Restaurierung im Jahr 2000 wieder eingeweihte Orgel gilt unter Fachleuten als die maßgebliche Orgel für die Interpretation von Bach-Werken. Johann Sebastian Bach selbst hatte die Orgel schließlich am 27. September 1746 abgenommen. Der Raumklang der Kirche, die zudem zwei Gemälde von Lucas Cranach beherbergt, verspricht für den Musikfreund einzigartige Hörerlebnisse.

Orgelerlebnisse bei den „Hildebrandt-Tagen“

Die Besucher Naumburgs können bei den Mittagskonzerten „Orgel punkt Zwölf“ und beim „Internationalen Orgelsommer“ den Klang der berühmten Orgel genießen. Den Höhepunkt der Orgelsaison stellen jedoch die „Hildebrandt-Tage“ dar. Das Musikfestival mit dem Thema „Bach und Hildebrandt – Klangvisionäre der Zukunft“ findet vom 2. bis 6. Oktober 2013 statt.

Erstmalig gibt es in diesem Jahr auch die Möglichkeit, an Exkursionen zu Hildebrandt-Orgeln in der Umgebung teilzunehmen. Auf dem Programm stehen außerdem Wandelkonzerte, Kantatengottesdienste, Orgelführungen, die Orgelnacht am 5. Oktober sowie die Aufführung der H-Moll-Messe. Mehr Informationen sind im Internet unter http://www.hildebrandt-tage.de erhältlich.

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