Einladung zur PK 17.11., Greifswald: Neueste Ergebnisse zur Versorgung von Menschen mit Demenz

In Deutschland sind rund 1,6 Millionen Menschen an Demenz erkrankt. Die meisten leben in ihrer eigenen Wohnung, vorwiegend von Familienangehörigen betreut. Doch die Versorgung ist oft schwierig. Vor diesem Hintergrund hat das DZNE seit 2012 in Mecklenburg-Vorpommern ein innovatives Versorgungskonzept erprobt: Beim „Dementia Care Management“ suchen speziell geschulte Pflegefachkräfte die Patienten zu Hause auf, erfassen systematisch deren Situation und analysieren Probleme und Bedürfnisse. Hierauf aufbauend optimieren sie in enger Abstimmung mit dem behandelnden Hausarzt die Versorgung der Patienten. Mehr als 130 Hausarztpraxen und über 600 Patienten beteiligten sich an der „DelpHi-MV“-Studie. Die Ergebnisse sind richtungsweisend und haben bundesweiten Modellcharakter. Diese werden im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt, zu der wir Sie herzlich einladen:

Datum: Donnerstag, 17. November 2016
Beginn: 14:00 Uhr
Ort: DZNE, Standort Rostock/Greifswald, Raum 201.2
Ellernholzstraße 1-2, 17489 Greifswald

Gesprächspartner:
• Prof. Max Bauer, Dekan der Universitätsmedizin Greifswald (Begrüßung)
• Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig
• Prof. Wolfgang Hoffmann, Leiter der DelpHi-MV-Studie, Standortsprecher DZNE und Leiter der Abteilung „Versorgungsepidemiologie und Community Health“ des Instituts für Community Medicine an der Universitätsmedizin Greifswald
• Dr. Sabine Helling-Moegen, Administrativer Vorstand DZNE
• Monika Kaus, Vorsitzende der Deutschen Alzheimer Gesellschaft (angefragt)

Im Anschluss besteht die Möglichkeit, mit an der Studie beteiligten Pflegekräften (Dementia Care Managern) und weiteren Mitwirkenden zu sprechen. Zudem sind Fotos der Bundesministerin mit diesen Beteiligten möglich. Eine Pressemitteilung und Bildmaterial stehen nach der Pressekonferenz zur Verfügung.

Die „DelpHi-MV“-Studie ist ein Beitrag des DZNE zur nationalen „Allianz für Menschen mit Demenz“, die von der Bundesfamilienministerin und dem Bundesgesundheitsminister gegründet wurde. Das DZNE wird von den Sitzländern der neun Standorte und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), das ebenfalls in der Allianz mitwirkt, gefördert. Es kooperiert dabei eng mit Universitäten, deren Kliniken und anderen Forschungseinrichtungen. Im Rahmen der DelpHi-MV-Studie arbeitet das DZNE mit den Universitäten und der Universitätsmedizin in Rostock und Greifswald zusammen.

Wir bitten um Anmeldung per Telefon (0228 / 43302-267 & -260)
oder E-Mail an presse@dzne.de bis zum 16. November 2016

Medienkontakt
Dr. Dirk Förger, DZNE-Pressesprecher,
Mobil: 0163-8944193, dirk.foerger@dzne.de
Sonja Jülich-Abbas, Stellvertreterin,
Mobil: 0151-42146233, sonja.juelich-abbas@dzne.de

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