Einladung zur DGHO-Pressekonferenz am 13. November 2013, 11:00 bis 13:00 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,

Krebspatienten erwarten von ihren Ärzten eine Behandlung nach dem neuesten Stand des medizinischen Wissens. Sie sind von einer lebensbedrohenden Erkrankung betroffen. Glücklicherweise ist hier gleichzeitig das Wissen um neue Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten in einem rapiden Fortschritt begriffen.

Eine intensive ärztliche Fortbildung ist eine essentielle Voraussetzung, um diesem Wissenszuwachs gerecht zu werden, denn man rechnet mit einer Halbwertszeit des medizinischen Wissens von fünf Jahren. Zu Recht wird kontinuierliche Fortbildung im Sozialgesetzbuch V für niedergelassene Ärzte und durch Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses für die Fachärzte im Krankenhaus gesetzlich vorgeschrieben.

Im krassen Gegensatz dazu steht, dass ein Konzept für die öffentliche Finanzierung ärztlicher Fortbildungsmaßnahmen bisher völlig fehlt. Weder in der Finanzierung der Krankenhäuser durch die DRG noch in den Vergütungssystemen der niedergelassenen Ärzte sind zurzeit Mittel für Fortbildung und Personalentwicklung eingerechnet. In der Praxis wird dieses Defizit durch die pharmazeutische Industrie gefüllt, die etwa zwei Drittel der Fortbildungsveranstaltungen mitfinanziert.

In der Folge darf die Gefahr einer Einflussnahme durch die Industrie nicht unterschätzt werden. Aus diesem Grund legt die DGHO jetzt eine umfassende Stellungnahme zum Spannungsfeld zwischen der Notwendigkeit von Zusammenarbeit und der Gefahr von Einflussnahme vor.

Wir laden Sie herzlich ein zur

Pressekonferenz der DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e.V.
„Medizin und Industrie – Notwendigkeit der Zusammenarbeit und Gefahr der Einflussnahme“
Mittwoch, 13. November 2013, 11:00 bis 13:00 Uhr
Raum 4, Tagungszentrum im Haus der Bundespressekonferenz, Raum 4
Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin

Referenten sind:
• Prof. Dr. Mathias Freund, Geschäftsführender Vorsitzender DGHO
• PD Dr. Diana Lüftner, Vorsitzende DGHO
• Dr. Götz Geiges, Vorsitzender des Interessenverbandes zur Qualitätssicherung der Arbeit niedergelassener Uro-Onkologen in Deutschland e.V.
• Dr. Hans-Joachim Hindenburg, Vorsitzender des Berufsverbandes niedergelassener Gynäkologischer Onkologen in Deutschland e. V.

Bitte teilen Sie uns mit dem beiliegenden Antwortfax mit, ob Sie an der Veranstaltung teilnehmen werden.

Bei Fragen zur Pressekonferenz wenden Sie sich bitte an die uns unterstützende Agentur Akzent, Ulrike Feldhusen (030 / 63 41 32 05; u.feldhusen@akzent-pr.de) und Kirsten Thellmann (0761 / 70 76 904; k.thellmann@akzent-pr.de). Die Agentur arrangiert auch gerne Interviews mit den Referenten.

Wir freuen uns, Sie bei der Pressekonferenz in Berlin persönlich begrüßen zu können und verbleiben bis dahin

mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. med. Mathias Freund
Geschäftsführender Vorsitzender DGHO

PD Dr. med. Diana Lüftner
Vorsitzende DGHO

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