Einladung zum 10. Internationalen Hodgkin-Symposium in Köln

Nachdem die Immuncheckpoint-Inhibitoren in den vergangenen Jahren vor allem bei soliden Tumoren Aufsehen erregt haben, wird dieses therapeutische Prinzip nun auch für das Hodgkin Lymphom untersucht. Beeindruckende Ergebnisse von Therapiestudien mit PD-1-Antikörpern an Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem Hodgkin Lymphom, die nach wie vor eine schlechte Prognose aufweisen, könnten einen erneuten Durchbruch für die Therapie dieses Lymphoms darstellen. Der Stellenwert des neuen Therapieansatzes muss nun von Wissenschaftlern und Ärzten diskutiert und beurteilt werden.

Weitere wichtige Themen des Kongresses sind neue Therapien für Patienten in der Erstlinienbehandlung und im Rezidiv, die Behandlung des Lymphozyten-prädominaten Hodgkin Lymphoms sowie die Rolle der Positronenemissionstomographie (PET) als prädiktive Methode zur Therapiesteuerung.

Zum ISHL10 werden aus der ganzen Welt wieder mehr als 1.000 Teilnehmer der Fachgebiete Hämatologie/Onkologie, Molekularbiologie, Immunologie, Strahlentherapie, Nuklearmedizin und der pädiatrischen Hämatologie/Onkologie erwartet. Workshops, wissenschaftliche Vorträge, interaktive Fallbesprechungen und Satellitensymposien des ISHL10 decken ein breites Themenspektrum ab.

Nach der positiven Resonanz beim ISHL9 wird auch in diesem Jahr ein Hematology Educational angeboten. Bei diesem hämatologischen Fortbildungsprogramm vermitteln namhafte Experten umfassende und für den Versorgungsalltag relevante Grundlagen auch zu anderen hämatologischen Erkrankungen. Die Teilnahme am Educational ist kostenlos, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich.

Anmeldungen zum ISHL10 und zum Hematology Educational sind online möglich:

ISHL10:
Hematology Educational:

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:

Prof. Dr. med. Andreas Engert
Klinik I für Innere Medizin
Uniklinik Köln
Kerpener Straße 62
50937 Köln
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Fax: +49 (0) 221 478-3778
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Ansprechpartnerin für die Presse:

Silke Hellmich
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Die Deutsche Hodgkin Studiengruppe ist Mitglied im Kompetenznetz Maligne Lymphome e.V., einem Zusammenschluss führender deutscher Lymphom-Studiengruppen und Versorgungseinrichtungen. Die Kooperation trägt dazu bei, die Kommunikation und den Wissenstransfer zwischen Wissenschaftlern, Ärzten und Betroffenen zu verbessern und neue Ergebnisse aus der Forschung schnellstmöglich in die Patientenversorgung zu überführen. Auch Patienten und Selbsthilfeverbände sind eingebunden, so dass ihre Fragen und Bedürfnisse in die Gestaltung der Forschungsprojekte einfließen. Das Kompetenznetz Maligne Lymphome e.V. ist eines von inzwischen 21 Kompetenznetzen in der Medizin und wurde zwischen 1999 und 2009 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

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