Einladung zu den Plenarvorträgen der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, 19. /20.4.2013

Öffentliche Plenarvorträge (ausführliche Abstracts stehen zur Verfügung)

Freitag, 19. April, 9.15 Uhr, Plenarsaal
Prof. Dr. Lars Gustafsson
Redende Steine und andere Redner. Über das Subjekt in der Poesie
Lars Gustafsson, 1936 in Mittelschweden geboren. Der Lyriker, Philosoph und Romancier war von 1983 bis 2006 Professor für Philosophie an der University of Texas in Austin; seit 2006 lebt er wieder in Schweden. Zuletzt erschien der Essay ›Gegen Null. Eine mathematische Phantasie‹. Lars Gustafsson erhielt – neben anderen internationalen Literaturpreisen – 2009 die Goethe-Medaille der Stadt Weimar. Er ist seit 1971 korrespondierendes Mitglied der Klasse der Literatur.

Freitag, 19. April, 15.15 Uhr, Plenarsaal
Prof. Dr. Bernhard Fleckenstein
Hautkrebs durch persistierende Viren
Bernhard Fleckenstein, 1944 geboren, hat den Lehrstuhl für Klinische Virologie an der Medizinischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg inne. Zudem leitet er das Virologische Institut – Klinische und Molekulare Virologie am Universitätskinikum. Zu seinen praxisrelevanten Forschungsgebieten zählen u.a. die Molekularbiologie und -diagnostik von humanpathogenen Retroviren wie z. B. HIV, innovative Ansätze zur Entwicklung antiviraler Medikamente und die molekulare-biologische Erforschung von humanen tumorinduzierenden Herpesviren. Seit 1995 ist er ordentliches Mitglied der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse.
im Anschluss:
Prof. Dr. Anselm Doering-Manteuffel
Das doppelte Leben. Generationenerfahrungen im Jahrhundert der Extreme
Anselm Doering-Manteuffel, 1949 geboren, ist Direktor des Seminars für Zeitgeschichte der Eberhard Karls-Universität Tübingen. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts, Gesellschaftsgeschichte handlungssteuernder Ideen in der Moderne und Probleme des europäisch-atlantischen Kulturtransfers. Er ist Begründer und u.a. Sprecher des ›Arbeitskreises für Rechtswissenschaften und Zeitgeschichte‹ an der Akademie der Wissenschaften und der Literatur. Seit 2008 ist er ordentliches Mitglied der Geistes- und sozialwissenschaftlichen Klasse.

Samstag, 20. April, 9.15 Uhr, Plenarsaal
Prof. Dr. Winfried Schmitz
Der Demokrat und das Atom. Politische Ordnungen im Spiegel antiker Kosmologien
Winfried Schmitz, Jahrgang 1958, ist ordentlicher Professor für Alte Geschichte am Institut für Geschichts-wissenschaft der Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Seine Forschungsschwerpunkte liegen bei der Sozial-, Familien- und Rechtsgeschichte im 8.-4. Jh. v. Chr und der Frühchristlichen Epigraphik.Zwischen 2010 und 2012 leitete er gemeinsam mit Prof. Dr. Heinz Heinen das Akademieprojekt ›Forschungen zur antiken Sklaverei‹. Seit 2011 ist Schmitz ordentliches Mitglied der Geistes- und sozialwissenschaftlichen Klasse.
im Anschluss:
Jan Wagner
Der Poet als Maskenball. Über imaginäre Dichter
Jan Wagner, 1971 geboren, arbeitet als Lyriker, Übersetzer englischsprachiger Lyrik, Herausgeber, Kritiker und Rezensent. Er hat zahlreiche, vielbeachtete Gedichtbände veröffentlicht, zuletzt erschien als Ergebnis seines Aufenthaltes in der Villa Massimo ›Die Eulenhasser in den Hallenhäusern‹. Zusammen mit Björn Kuhligk veröffentlichte er mehrere Anthologien zur Lyrik der Gegenwart, von 1995 bis 2003 gab er zusammen mit Thomas Girst die internationale Lyrikschachtel ›Die Außenseite des Elements‹ heraus . Wagner erhielt u.a. den Anna-Seghers-Preis (2004), den ersten Wilhelm-Lehmann-Preis (2009) und den Friedrich-Hölderlin-Preis der Universität Tübingen (2011). Seit 2010 ist er ordentliches Mitglied der Klasse der Literatur.

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