Einfach hält besser

(djd). „Doppelt hält besser“, so lautet zwar die Devise im Sprichwort. Auf dem Bau allerdings gilt das Gegenteil: Drei von vier Bauherren in Deutschland errichten ihr Eigenheim in einschaliger Bauweise. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau (DGfM). Viele Gründe sprechen dafür, dass „einfach“ in der Tat eine gute Lösung ist: Monolithisches Mauerwerk, beispielsweise aus massivem Leichtbeton, erfüllt alle Anforderungen an die Wärmedämmung, unterstützt die Wohngesundheit und weist gute Werte beim Brand- und Schallschutz auf.

Energieeffizient ohne Zusatzdämmung

Eine Besonderheit des massiven Leichtbetons sind mineralische Zuschläge wie etwa Bims oder Blähton. Dadurch entsteht eine porige Struktur, die eine temperaturausgleichende und feuchteregulierende Wirkung aufweist und zugleich die energetischen Anforderungen von morgen erfüllt. Gut zu wissen für Bauherren: Sie können die KfW-Förderung für energieeffiziente Neubauten in Anspruch nehmen – und das ohne eine Zusatzdämmung der Außenwände. Aufgrund seiner mineralischen Bestandteile gehört Leichtbeton der Baustoffklasse A1 („nicht brennbar“) an und schirmt zudem die eigenen vier Wände verlässlich gegen Lärm ab. „Hohe Ansprüche an Wärmedämmung, Wohngesundheit und Behaglichkeit werden langfristig erfüllt“, erklärt Dieter Heller, Geschäftsführer des Bundesverbands Leichtbeton.

Investition mit Werterhalt

Auch ein Schutz vor übermäßiger Feuchtigkeit in den Wänden und vor Schimmelpilzbildung ist gewährleistet: Möglich machen es die natürlichen Poren im Mauerwerk, die feuchteregulierend wirken. Mehr Informationen gibt es beim Bundesverband Leichtbeton unter Telefon 02631-355550 oder per E-Mail an info@leichtbeton.de. Ein weiterer Vorteil des Baustoffs ist seine Langlebigkeit: Eine Nutzungszeit über 100 Jahre, während der kaum Wartungsarbeiten anfallen, ist keine Seltenheit. Das macht Wände aus Leichtbeton zu einer Investition mit langfristigem Werterhalt.

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