Eine neue Generation von Elektronenmikroskopen

Pressemitteilung
Heidelberg, 17. Februar 2010

Eine neue Generation von Elektronenmikroskopen

Internationales Symposium des Exzellenzclusters "Zelluläre Netzwerke"

Mit der Entwicklung und dem Einsatz einer neuen Generation von Elektronenmikroskopen beschäftigt sich ein internationales Symposium, zu dem der Exzellenzcluster "Zelluläre Netzwerke" der Universität Heidelberg am 19. Februar 2010 einlädt. Im Mittelpunkt stehen dabei innovative Verfahren, mit denen Abbildungsfehler im Linsensystem korrigiert werden können. Zu der Veranstaltung mit dem Titel "Advances in Corrected Electron Microscopy in Materials Science and Biology" werden rund 130 Teilnehmer aus dem In- und Ausland erwartet.

"Auflösung und Einsatzmöglichkeiten von Elektronenmikroskopen konnten in den vergangenen zehn Jahren revolutioniert werden, nachdem die Korrektur von Abbildungsfehlern eine neue Dimension erreicht hat. Dieser technische Fortschritt ist nicht nur für die Materialwissenschaften, sondern auch für Anwendungen in der Biologie und der medizinischen Grundlagenforschung von besonderer Bedeutung", erläutert Prof. Dr. Rasmus Schröder, der als Inhaber der Professur für Cryo-Elektronenmikroskopie am Exzellenzcluster "Zelluläre Netzwerke" forscht und die Veranstaltung organisiert hat.

Das Symposium findet statt aus Anlass des 60. Geburtstages von Prof. Dr. Maximilian Haider. Der Gründer des Unternehmens Corrected Electron Optical Systems (CEOS) und Honorarprofessor an der Universität Karlsruhe (TH) ist maßgeblich an der Entwicklung sogenannter Korrektoren beteiligt. Geehrt wird außerdem Prof. Dr. Harald Rose, emeritierter Wissenschaftler der Technischen Universität Darmstadt, der seinen 75. Geburtstag begehen konnte. Die beiden international renommierten Experten kooperieren eng mit der von Prof. Schröder geleiteten Arbeitsgruppe, die elektronenoptische Elemente für hochleistungsfähige Mikroskope entwickelt.

Im Rahmen des Symposiums werden Experten aus verschiedenen Ländern vorstellen, welche Geräte in der Forschung bereits im Einsatz sind und welche neuen Entwicklungen in naher Zukunft verfügbar sein werden.

Kontakt:
Prof. Dr. Rasmus Schröder
Exzellenzcluster "Zelluläre Netzwerke"
Telefon (06221) 54-51350, -51351
rasmus.schroeder@bioquant.uni-heidelberg.de

Kommunikation und Marketing
Pressestelle, Telefon (06221) 54-2311
presse@rektorat.uni-heidelberg.de
(idw, 02/2010)

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