Ein Traumergebnis – und ein Kongress Mannheim

Der Direktor des Instituts für Klinische Chemie an der Universitätsmedizin Mannheim (UMM), Professor Dr. med. Michal Neumaier, ist zum neuen Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin (DGKL) gewählt worden. Diese Fachgesellschaft vertritt rund 1.300 Klinische Chemiker und Labordiagnostiker, die an Universitätskliniken, anderen Krankenhäusern oder als Niedergelassene Mediziner tätig sind. Bei dem diesjährigen DGKL-Kongress in Dresden votierten 93 Prozent der dort versammelten Mitglieder für ihren Mannheimer Kollegen.

In Verbindung mit dem Ehrenamt wird Professor Neumaier im September 2014 den deutschen Kongress der Laboratoriumsmedizin im Mannheimer Rosengarten ausrichten. Erstmals wird dieser Kongress dann neben den Labormedizinern aus dem deutschsprachigen Raum auch den Berufsverband der medizinisch-technischen Assistentinnen und Assistenten ein Forum zur Fortbildung und zum fachlichen Gedankenaustausch bieten.

Die Labormedizin leistet mit ihren Untersuchungen von Blut und anderen Körperflüssigkeiten einen zentralen Beitrag zur Diagnostik von Krankheiten. Das Mannheimer Institut für Klinische Chemie gilt als die drittälteste Einrichtung ihrer Art in Deutschland, der erste Leiter war mit Josef Lesser ein Mit-Entdecker des Insulins und damit ein Wegbereiter der Diabetes-Bekämpfung.

Vor seiner Wahl hatte Professor Neumaier bereits zwei Jahre im Präsidium der DGKL mitgearbeitet. Zusätzlich ist er für weitere zwei Jahre im Vorstand der Stiftung „Pathobiochemie und molekulare Diagnostik“ bestätigt worden. An der Mannheimer Medizin-Fakultät wurde er kürzlich mit dem Amt des Studiendekans betraut, also mit der Leitung der medizinischen Lehre.

Das Amt des DGKL-Präsidenten wird der Mannheimer Institutsdirektor bis Ende 2016 bekleiden. Damit setzt die Fachgesellschaft weiter auf Kompetenz aus Mannheim auf dem Gebiet der Klinischen Chemie und der Labormedizin.

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