Ein Herz für Sport?

Piermario Morosini, italienischer Profifußballer und Alexander Dale Oen, norwegischer Schwimmweltmeister, teilen eine traurige Gemeinsamkeit: Beide Sportler sorgten in diesem Jahr durch ihren plötzlichen Herztod für Schlagzeilen. Immer wieder sterben Sportler an akutem Herzversagen. Junge wie ältere Leistungssportler müssen sich die Frage stellen: Ist mein Herz sporttauglich? Um Themen rund um das gesunde und kranke Sportlerherz geht es beim ersten Ulmer Sportkardiologie-Symposium am Samstag, den 15. September zwischen 9 und 16 Uhr in der Villa Eberhardt (Heidenheimer Straße 80, 89075 Ulm). Einen Tag vor dem größten Ulmer Sportereignis des Jahres, dem 8. Einstein-Marathon, tauschen sich dort Sportmediziner aus ganz Deutschland über die richtige Diagnose und Therapie bei herzerkrankten Sportlern aus. Veranstalter des Fachsymposiums ist die Klinik für Innere Medizin II (Ärztlicher Direktor: Prof. Dr. Wolfgang Rottbauer), Sektion Sport- und Rehabilitationsmedizin (Sektionsleiter: Prof. Dr. Jürgen M. Steinacker).

Der leitende Arzt der deutschen Olympiamannschaft PD Dr. Bernd Wolfahrt aus München und Prof. Dr. Andreas Niess vom Universitätsklinikum Tübingen werden sich speziell mit dem Ruhe- und Belastungs-EKG des Sportlers beschäftigen. Von der Charité in Berlin wird als ausgewiesener Experte PD Dr. Fabian Knebel über Echokardiographie sprechen. Über die schwierige Diagnose der Myokarditis und die Frage: Sport, ja oder nein? geht es im Vortrag von Dr. Mahdi Sareban vom Universitätsklinikum Ulm. Ein weiteres Thema sind Herzrhythmusstörungen und Sport. Kann Sport Vorhofflimmern und Rhythmusstörungen auslösen? Können Patienten mit Herzschrittmacher Sport treiben?

Das Sportkardiologie-Symposium ist eine Fachveranstaltung. Zu Fragen rund um die dargestellte Thematik vermitteln wir Ihnen gerne Gesprächspartner.

Kontakt:
Kristina Rudy, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Universitätsklinikum Ulm, Tel.: 0731 500-43046, kristina.rudy@uniklinik-ulm.de

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