Eifel-Spaß bei jedem Wetter

(djd). Feurige Vulkane, heiße Lavaströme und faszinierende Gesteinsschichten – all das begeistert Familien im Vulkanpark in der Eifel so sehr, dass Groß und Klein sich nach einem Tagesausflug mit vielen Erinnerungen im Gepäck auf den Heimweg machen. Starten sollte man seine Tour im Vulkanpark Infozentrum Plaidt/Saffig. Dort stimmt eine filmische Zeitreise die Besucher auf die Entstehungsgeschichte der Eifellandschaft und auf die 7.000-jährige Historie des Gesteinsabbaus ein. Danach lohnt sich ein Abstecher in den Rauscherpark, der direkt hinter dem Infozentrum liegt. Dort fließt der Fluss Nette, dessen Wasser sich in kleinen Kaskaden über Basaltblöcke ergießt, die im Laufe der Jahrtausende freigespült wurden. Schöne Ziele sind das Römerbergwerk und der Lava-Dome in Mendig mit dem bekannten Lavakeller.

Ein Nachmittag im Vulkanpark

Wer mit weniger Zeit auskommen muss, kann sogar innerhalb von vier Stunden Ungewöhnliches erleben, Vorschläge dazu gibt es unter http://www.vulkanpark.com. Viel Spaß macht es beispielsweise, den Geysir Andernach kennenzulernen. Er ist der höchste Kaltwassergeysir der Welt. Wer ihn besucht, sollte sich das moderne Geysir-Erlebniszentrum anschauen, bevor es mit dem Schiff rheinabwärts zur Halbinsel „Namedyner Werth“ geht, auf der sich der Geysir befindet. Eine andere Vier-Stunden-Tour konzentriert sich auf „Vulkanische Gesteine“. Empfehlenswerte Höhepunkte der Tour sind das neue Museum der Bimsindustrie in Kaltenengers und der Besuch eines erschlossenen Steinbruchs.

Heiße Geschichten bei nassem Wetter

Im Vulkanpark können Familien sogar bei Regenwetter Spannendes entdecken. Die Indoor-Ausstellungen im Erlebniszentrum „Terra Vulcania“ in Mayen und der Lava-Dome etwa sind gute Adressen gegen Langeweile. Richtig aufregend für Kids mit Forscherdrang ist der Abstieg in den Lavakeller. Er liegt 30 Meter unter der Stadt Mendig. Wenn es über der Erdoberfläche regnet, dauert es sechs Wochen, bis das Regenwasser dort unten ankommt. Dank Regenmantel bleiben die Besucher dennoch trocken und erfahren vieles über die Bierbrautradition der Stadt und über die Arbeit unter Tage.

Scroll to Top