Ehrenamtliche Schlaganfallhelfer für Forschungsprojekt gesucht

Der Schlaganfall, eine plötzlich auftretende Durchblutungsstörung des Gehirns, reißt jährlich in Deutschland etwa 270.000 Menschen aus ihrem Alltag. Knapp die Hälfte der Überlebenden ist dauerhaft auf fremde Hilfe angewiesen. Aktuell leiden circa eine Million Menschen in Deutschland an den Folgen der Erkrankung.

Ein Forscherteam aus dem Studienbereich Logopädie der hsg führt in Kooperation mit der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe das Modellprojekt GeSa durch, für welches interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer gesucht werden. Betroffene oder Angehörige, die bereits mit dem Thema Schlaganfall konfrontiert waren, sind herzlich eingeladen, sich zu melden. Ebenso sind auch Menschen mit entsprechender Vorbildung oder besonderem Interesse an dem Thema Schlaganfall für die Schulung geeignet.

Im Projekt GeSa werden die Interessierten in einem Zeitraum von März bis Mai 2014 an elf Tagen in Wiehl (Oberbergischer-Kreis) zu Schlaganfallhelferinnen und -helfern geschult. Unter Anleitung werden sie für circa sechs Monate vom Sommer 2014 bis zum Winter 2014/2015 in ihrem Wohnumfeld praktisch tätig. Sie unterstützen vom Schlaganfall betroffene Menschen individuell in ihrem Alltag (zum Beispiel beim Ausfüllen von Formularen) und werden während des gesamten Zeitraumes begleitet.

„Im Kern geht es darum, dass die geschulten Schlaganfallhelferinnen und -helfer Menschen nach einem Schlaganfall sowie deren Angehörige in ihrer gewohnten Umgebung gezielt unterstützen. Sie ergänzen den Bereich der ambulanten Langzeitnachsorge und wollen mit ihrem individuellen Einsatz die Lebensqualität der Betroffenen und ihrer Familien verbessern“, erläutert Ina Rashid, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt GeSa, und fügt hinzu: „Diese Menschen suchen wir: Bitte melden Sie sich bei uns!“

Eine persönliche Kontaktaufnahme von Interessierten nimmt Ina Rashid, Tel.: +49 234 77727-607, E-Mail: ina.rashid(at)hs-gesundheit.de, Fax: +49 234 77727-807, gern entgegen.

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