Effiziente Solarthermie braucht Kupfer

(djd). Nahezu jede Energie, die wir heute verwenden, lässt sich auf die Sonne zurückführen. Biomasse und selbst Erdöl und -gas sind letztendlich gespeicherte Solarenergie. Umweltfreundlich und ohne Umwege lässt sich diese unerschöpfliche Energie heute mit Solarkollektoren nutzen. Sie erzeugen aus den Strahlen der Sonne direkt warmes Wasser, das sich in einem Speicher lagern und für die Heizung oder zur Bereitung von warmem Wasser im Haushalt einsetzen lässt.

Gute Wärmeleitfähigkeit für hohe Energieausbeute

Sogenannte Absorber, in der Regel aus dunkel beschichtetem Kupferband, fangen die Strahlungsenergie der Sonne auf und wandeln sie in Wärme um. Diese Wärme wird über Wärmetauscher dann an einen mit Wasser gefüllten Solarspeicher übertragen. Der Speicher ist gut isoliert, sodass er die Wärme mehrere Tage auf Vorrat halten und dann zur Verfügung stellen kann, wenn sie gebraucht wird. Für den Einsatz von Kupfer in der Solarthermie spricht vor allem seine gute Wärmeleitfähigkeit, die für eine verlustarme Übertragung der Wärmeenergie im System sorgt. Hinzu kommt, dass Kupfer kein Problem mit sehr hohen und sehr tiefen Temperaturen hat. Es übersteht also die Einstrahlung an heißen Sonnentagen ebenso wie starken Frost im Winter, ohne dass es zur Versprödung des Materials, zu Korrosion oder zur Bildung von Rissen kommen kann.

Heizkessel kann Sommerpause machen

Bis zu einem Drittel der benötigten Wärmeenergie können Solarkollektoren in einem normalen Einfamilienhaus liefern. Besonders während des Sommers und in den Übergangszeiten kann ein Heizkessel im Keller, der auch für die zentrale Warmwasserbereitung zuständig ist, in vielen Fällen komplett ausgeschaltet werden. So entfallen auch Kosten für den Stand-by-Betrieb des Kessels.

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