Édouard Manet: Augenblicke und Diagnosen im Paris der sechziger Jahre

Édouard Manet gilt als einer der Väter der Moderne in der Malerei. In der Reihe „Krankheiten auf Bildern“, die die Patientenuniversität an der MHH organisiert, wird Prof. Dr. med. Hermann Haller am Donnerstag, 30. März 2017, über Manet sprechen. Im Mittelpunkt des Vortrages wird die Frage nach den Gründen dieser heftigen Ablehnung und der Zwiespältigkeit von Manet stehen. Die Blicke aus den Bildern Manets als auch der Blick auf Manet im Paris um 1870 sollen diese Problematik verständlich machen und helfen, Diagnosen aus seinen Bildern abzuleiten.

Wir laden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, Medienvertreterinnen und Medienvertreter, Patientinnen und Patienten und ihre Angehörigen, Studierende aller Fächer sowie alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu der Veranstaltung herzlich ein.

– Donnerstag, den 30. März 2017
– von 18 bis 19.30 Uhr
– im Hörsaal F, Gebäude J1, Ebene H1, Carl-Neuberg-Straße 1, 30625 Hannover.

Eine Anmeldung zum Vortrag ist nicht erforderlich. Der Eintritt in Höhe von 8 Euro (ermäßigt etwa für Abonnenten der HAZ und NP, Mitarbeiter der MHH, Sozialhilfeempfänger sowie Schüler und Studenten, Vorlage entsprechender Dokumente erforderlich) kann an der Abendkasse entrichtet werden.

Édouard Manet wurde am 23. Januar 1832 in Paris geboren. Gegen den Wunsch seines Vaters begann er mit 18 Jahren die Laufbahn eines Künstlers. 1850 bis 1856 nahm er Unterricht bei dem französischen Salon-Maler Thomas Couture und studierte die alten Meister im Louvre. Er unternahm Studienreisen nach Spanien, Italien und den Niederlanden und wurde vor allem durch Frans Hals, Velázquez, Tizian und Goya beeinflusst.

Im Pariser Salon war Édouard Manet erstmals 1861 mit seinem Gemälde „Der Gitarrenspieler“ erfolgreich. Seine folgenden Bilder wie „Olympia“ und „Das Frühstück im Freien“ stießen jedoch auf heftige Ablehnung und große Widerstände. Manet kämpfte sein ganzes Leben lang um die Anerkennung im Salon.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Antje Meyer, Patientenuniversität an der MHH, Telefon (0511) 532-4038.

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