Echte Antiquitäten erkennen

(mpt-14/49987a). In der Mode liegt „old-fashioned“ im Trend und auch bei der Wohnungsausstattung wird Aktuelles mit Alten in einen lebhaften Gegensatz gesetzt, wenn es um Antiquitäten geht. Das erklärt, wieso vielerorts Mobiliar zu finden ist, welches unnatürlich auf antik gemacht scheint. Doch der „Shabby Chic“ birgt häufig Mobiliar von minderer Qualität zu überteuerten Preisen.

Beim Einrichten mit unverfälschten alten Möbeln aus den verschiedenen Epochen ist derjenige bestens beraten, der nicht auf Masse, sondern auf Klasse setzt. Deutlich überlegen sind echte antike Möbel. Aus Gehölz von massiver, haltbarer und fester Beschaffenheit gefertigt, sind die antiken Gegenstände auch in Zukunft wertbeständiger.
Das heißt nicht, dass das Original zwingend teurer sein muss als jenes, welches auf alt gemacht wurde. Bei Flohmarktschnäppchen sollte man jedoch Vorsicht walten lassen. Eine subjektive Entscheidung aus dem Bauch heraus kann zu Enttäuschungen führen.

Verlässliche Antiquitätenhändler für antike Möbel

Wer neu in diesem Geschäft ist, versucht sein Glück häufig auf dem Flohmarkt sowie im Trödelbereich. Einen wertigen Treffer im Bereich der Originale landen jedoch nur die wenigsten. In den meisten Fällen ist ein kritischer Blick sinnvoll. Beim ausgewiesenen Handel gibt es Kunst mit Echtheitszertifikat. Als Beispiel ist hier der Handel von Georg Britsch zu nennen. Auf seiner Website (britsch.com) ist antikes Mobiliar beurkundet. Hier sind Interessenten auf der sicheren Seite. Zu den möglichen Diensten dieses Kunsthandels gehört ebenfalls die Werteinschätzung von Exponaten.

Einen anerkannten und verlässlichen Händler erkennt man daran, dass er den großen Kunsthandelsverbänden zugehört. Diese sind beispielsweise der Deutsche Kunsthandelsverband e.V. (DK, deutscherkunsthandel.org) sowie der Bundesverband Deutscher Galerien und Kunsthändler e. V. (BVDG, bvdg.de). Ebenfalls zu nennen im überstaatlichen Bereich ist die Vereinigung Cinoa (cinoa.org).

Original Antikes erkennen

Die in den Verbänden organisierten Kunsthändler garantieren die Authentizität und stehen mit ihrem Namen, ihrem Ruf und ihrem Wissen dafür ein. Als belegt antike Möbel darf nur bezeichnet werden, was 100 Jahre oder älter ist. Der Ist-Zustand ist für die Wertung maßgeblich. Einrichtungsgegenstände werden als belegbar sowie echt eingestuft, wenn sie einzeln und nicht aus mehreren Teilen zusammengesetzt sind. Solche Verbunde finden sich typischerweise auf Flohmärkten. Es kommt sogar vor, dass Möbel in ihre Einzelteile zerlegt werden, um daraus Einzelstücke zu fertigen. Hölzer dieser Art sowie deren Verzierungen mögen antik sein – von dauerhaftem Wert sind sie nicht. Das Kriterium wahrhaftig antik wird bei diesen Umbauten nicht erfüllt.

Vom Fachmann wiederhergestellt

Versierte Fachhändler wie etwa Georg Britsch haben einen Blick für die Echtheit. Der Rücken eines Antikmöbels sagt viel über seinen Zustand sowie seine Geschichte aus. Übersteigt der restaurierte Zustand 20 Prozent, gelten antike Möbel als überrestauriert. Exponate dieser Art sind durch unsachgemäße Arbeit rasch zerstört. Auf lange Sicht gehören antike Möbel in die Hände erfahrener Kunsthändler, welche die nötigen altbekannten Methoden beherrschen und versiert im Umgang mit deren Besonderheiten sind.

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