E-Mail-Flut am Arbeitsplatz

(mpt-182/11/112). Die Kommunikation via E-Mail ist längst zur Normalität geworden. Besonders am Arbeitsplatz kann die E-Mail-Flut aber zu Stress und Konzentrationsschwierigkeiten führen. Viele Mitarbeiter fühlen sich verpflichtet, sofort auf E-Mails zu antworten. Kommen dann noch wichtige Anrufe dazu und das Meeting steht bevor, ist der ein Kommunikations-Overkill vorprogrammiert. Randstad ( http://www.randstad.de/ ) , Deutschlands führender Personaldienstleister hat das Problem untersucht.

Persönliche Gespräche bevorzugt

Die Umfrage, die deshalb von Randstad durchgeführt wurde, ergab, dass circa ein Viertel der Befragten sich durch E-Mails von der Arbeit ablenken lassen. Etwas mehr als ein Drittel kann die E-Mail-Flut nicht bewältigen. Durch das sofortige Beantworten der elektronischen Nachrichten setzt man sich einem permanenten Druck aus. Nur 42 Prozent haben dagegen feste Zeiten, in denen sie E-Mails beantworten, die restliche Zeit wird das Programm deaktiviert.

Natürlich ist die elektronische Kommunikation aus dem Büroalltag nicht mehr wegzudenken. Dennoch bevorzugen 74 Prozent das direkte Gespräch. „Diese Tendenz stellen wir in unserem Unternehmen ebenfalls fest. Neben den vielfältigen Möglichkeiten der netzbasierten und telefonischen Kommunikation – Telefon, E-Mail, Facebook oder Twitter – ist der direkte persönliche Kontakt auch bei uns immer noch der beliebteste“, erklärt Randstad-Sprecherin Petra Timm.

Fluch und Segen von Smartphones

Smartphones sind weit verbreitet und für Arbeitnehmer oft unentbehrlich. 52 Prozent der deutschen Arbeitnehmer nutzen bereits privat ein Smartphone, 20 Prozent bekommen es vom Arbeitgeber gestellt. Neben den Vorteilen können Smartphones aber auch für zusätzliche Unruhe sorgen. 25 Prozent der Arbeitnehmer nehmen beispielsweise während Meetings Anrufe entgegen oder beantworten E-Mails. Gleichzeitig stören sich aber 71 Prozent an diesem Verhalten.

E-Mails auch nach Feierabend

Smartphones sind dafür verantwortlich, dass 55 Prozent der Arbeitnehmer nach Dienstschluss geschäftliche Anrufe und E-Mails erhalten, 48 Prozent widerfährt das sogar an freien Tagen. Und rund 37 Prozent müssen rund um die Uhr für den Arbeitgeber erreichbar sein. Der Trend ist erschreckend, wie Petra Timm weiß: „Mit den neuen Kommunikationsmitteln verschwimmen die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit immer mehr. Arbeitgeber sollten diesbezüglich klare Regelungen formulieren, damit ihre Mitarbeiter wissen, was von ihnen erwartet wird.“

Mehr Informationen: http://www.randstad.de/

Scroll to Top