DZNE und Charité arbeiten zusammen: mit vereinten Kräften gegen neurodegenerative Erkrankungen

„Berlin hat sich in einem wissenschaftlichen Wettbewerb als neuer DZNE-Standort durchgesetzt. Dabei war besonders das Potenzial der wissenschaftlichen Zusammenarbeit mit der Charité ein ausschlaggebendes Kriterium. Deshalb freut es uns sehr, dass wir sie als starken Partner gewinnen konnten“, so Prof. Pierluigi Nicotera, wissenschaftlicher Vorstand und Vorstandsvorsitzender des DZNE. Auch der Vorstandsvorsitzende der Charité Prof. Karl Max Einhäupl begrüßt die Kooperation: „Es ist großartig, mit dem DZNE zusammenzuarbeiten – in Berlin und mit den anderen neun Standorten. Denn im DZNE sind wichtige Experten auf dem Gebiet der neurodegenerativen Erkrankungen vereint.“

Die Berliner Wissenschaftler erforschen, welche Mechanismen zur Fehlfunktion und zum Absterben von Nervenzellen führen – der Hauptursache neurodegenerativer Erkrankungen wie der Alzheimer-Demenz oder der Parkinsonkrankheit. Dazu untersuchen sie Störungen in der Weiterleitung von Informationen von einer Nervenzelle zur nächsten sowie Fehlfunktionen im gesamten Nervenzellen-Netzwerk. Darüber hinaus wollen sie verstehen, warum Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems und Entzündungen neurodegenerative Erkrankungen begünstigen und wie Funktionsstörungen ausgeglichen werden können.

Nun geht es darum, Spitzenforscher nach Berlin zu holen, bereits existierende Expertisen strategisch einzubinden und die klinische und translationale Forschung gemeinsam voranzutreiben.

Kontakt:
Sonja Jülich-Abbas,
Stellvertretende DZNE-Pressesprecherin
Telefon: 0228-43302-263

Das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) erforscht die Ursachen von Erkrankungen des Nervensystems und entwickelt Strategien zur Prävention, Therapie und Pflege. Es ist eine Einrichtung in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren mit Standorten in Berlin, Bonn, Dresden, Göttingen, Magdeburg, München, Rostock/Greifswald, Tübingen und Witten. Das DZNE kooperiert eng mit Universitäten, deren Kliniken und außeruniversitären Einrichtungen.
Website: http://www.dzne.de
Twitter: http://www.twitter.com/dzne_de

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