Durchblick bei den ersten eigenen Finanzen

(djd). Zum vermeintlichen Ernst des Lebens gehört es nicht nur, jeden Tag die Schulbank zu drücken. Viele Kinder verfügen ab der Einschulung auch erstmals über eigene, wenn auch kleine Finanzen. Wofür sie ihr Taschengeld ausgeben, sollten die Schüler alleine entscheiden – und auf diese Weise früh den Umgang mit Geld erlernen. Unterstützung dabei gibt beispielsweise die kostenfreie Broschüre „Mein Taschengeldplaner“, erhältlich auf http://www.geld-und-haushalt.de oder unter der Telefonnummer 030-20455818.

Wie es die Familie mit dem Taschengeld hält, ist allein die Entscheidung der Eltern. Jugendämter empfehlen indes, Kindern schon frühzeitig ein eigenes Budget zur Verfügung zu stellen, es dabei aber mit den Summen nicht zu übertreiben. Rund zwei Euro pro Woche sind für Sechs- bis Siebenjährige ausreichend, für Zwölfjährige dürfen es schon 20 Euro monatlich sein, so der Beratungsdienst Geld und Haushalt.

Die erste Lektion dabei: Kinder sollen lernen, mit diesen Beträgen auszukommen – einen finanziellen „Nachschlag“, wenn schon zur Monatsmitte nichts mehr übrig ist, sollte es nicht geben. Stattdessen können bereits Grundschüler ihr eigenes Budget verwalten: Einfach Einnahmen und Ausgaben im Taschengeldplaner notieren – so ist für finanziellen Durchblick gesorgt. Auf diese Weise können Kinder auch größere Wünsche anpeilen und dafür gezielt Geld zur Seite legen.

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