Dresdner Symposium bringt Versorgungsforscher und Akteure des Gesundheitssystems zusammen

Die Veranstaltung zielt darauf ab, die Akteure der Versorgungsforschung der Medizinischen Fakultät und des Universitätsklinikums vorzustellen und mit gesundheitspolitischen Entscheidungsträgern, gesetzlichen Krankenversicherungen, mit Wissenschaftlern, Studierenden und allen weiteren Interessierten ins Gespräch zu kommen.

Entsprechend des Mottos „Versorgungsforschung – Standortbestimmung und Perspektiven“ gibt die Veranstaltung einen Überblick über die vielfältigen klinischen und theoretischen Forschungsprojekte im Bereich der Versorgungsforschung an der Medizinischen Fakultät und am Universitätsklinikum Dresden. Versorgungsforscher untersuchen die Wirksamkeit, Sicherheit und Kosten-Nutzen-Relation von Interventionen im Gesundheitssystem, wie zum Beispiel Therapien, Versorgungsstrukturen und Leitlinien. Diese Forschung findet unter Bedingungen des klinischen Alltags statt und will gegebenenfalls Stellschrauben für die Nachregulierung von Prozessen aufzeigen.

„Die 36 angemeldeten Posterbeiträge dokumentieren die Vielfalt der medizinischen Versorgungsforschung an der TU Dresden und bieten eine ideale Grundlage für Diskussionen, interdisziplinäre Kooperationen und Vernetzung mit weiteren Akteuren des Gesundheitssystems“, erläutert Prof. Jochen Schmitt (36), der soeben auf Sachsens erste Professur für Sozialmedizin und Versorgungsforschung an der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus berufen wurde. Jochen Schmitt forscht zur Wirksamkeit, Evidenzbasierung und Nutzenbewertung von Therapien im Versorgungsalltag. Aber auch die interdisziplinäre Forschung mit Methodentransfer in die Kliniken, beispielsweise im Bereich Allergologie am Universitäts AllergieCentrum des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus, ist wesentlicher Bestandteil seiner wissenschaftlichen Arbeit.

Für ein Impulsreferat zu Beginn des Symposiums konnte Prof. Holger Pfaff, Vorsitzender des Deutschen Netzwerks Versorgungsforschung und einer der führenden Protagonisten der Versorgungsforschung in Deutschland, gewonnen werden. Er spricht zum Spannungsfeld zwischen Evidenzbasierter Medizin und Versorgungsforschung. Weitere Highlights sind die Vorträge zur Relevanz der Versorgungsforschung aus Sicht der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) und zum strategischen Versorgungsmanagement aus Sicht einer großen Krankenversicherung.

Informationen zum Symposium sind auch unter Telefon 0351 3177 434 oder E-Mail victoria.stephan@uniklinikum-dresden.de erhältlich.

Kontakt
Technische Universität Dresden
Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus
Lehrstuhl Sozialmedizin und Versorgungsforschung
Prof. Dr. med. Jochen Schmitt, M.P.H.
Telefon: 0351 3177-447
E-Mail: jochen.schmitt@tu-dresden.de

Scroll to Top