Dresdner Forscher erhält Preis der Deutschen Diabetes Gesellschaft

Stephan Speier erforscht die Physiologie insulinproduzierender Betazellen der Bauchspeicheldrüse, um deren Funktion und Regenerationspotential zu verstehen. Zerstörung und unzureichende Funktion von Betazellen führen zu Typ-1- und Typ-2-Diabetes.

Seit 2009 arbeitet Stephan Speier am CRTD und PLID, gefördert durch das Emmy Noether-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Für seine Forschungsarbeit nutzt er speziell konfigurierte Lasermikroskope, welche über längere Zeitspannen hinweg detaillierte Aufnahmen von Regenerationsprozessen im lebenden Organismus erlauben. Dies ermöglicht, den Betazellen beim Nachwachsen quasi zuzuschauen. Stephan Speier hatte diese Methode gemeinsam mit Kollegen am schwedischen Karolinska Institut und dem Diabetes Research Institute in den USA entwickelt und erstmalig in Deutschland am CRTD etabliert.

Pressekontakt
Birte Urban-Eicheler
Pressesprecherin CRTD/DFG-Forschungszentrum für Regenerative Therapien Dresden – Exzellenzcluster an der TU Dresden
Tel.: 0351/ 458-82065
E-Mail: birte.urban@crt-dresden.de
http://www.crt-dresden.de

Das 2006 gegründete Zentrum für Regenerative Therapien Dresden (CRTD) der Technischen Universität konnte sich in der dritten Runde der Exzellenzinitiative erneut als Exzellenzcluster und DFG-Forschungszentrum durchsetzen. Es wird von dem Entwicklungs- und Neurobiologen Prof. Dr. Michael Brand geleitet. Ziel des CRTD ist es, das Selbstheilungspotential des Körpers zu erforschen und völlig neuartige, regenerative Therapien für bisher unheilbare Krankheiten zu entwickeln. Die Forschungsschwerpunkte des Zentrums konzentrieren sich auf Hämatologie und Immunologie, Diabetes, neurodegenerative Erkrankungen sowie Knochenersatz. Zurzeit arbeiten vier Professoren und neun Forschungsgruppenleiter am CRTD, die in einem interdisziplinären Netzwerk von über 90 Mitgliedern sieben verschiedener Institutionen Dresdens eingebunden sind. Zusätzlich unterstützen 18 Partner aus der Wirtschaft das Netzwerk. Dabei erlauben die Synergien im Netzwerk eine schnelle Übertragung von Ergebnissen aus der Grundlagenforschung in klinische Anwendungen.

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