Dreiste Diebe

(djd). Eingeschlagene Fensterscheiben, aufgebrochene Türen und durchwühlte Schränke oder Schubladen: Statistisch gesehen wird alle vier Minuten irgendwo in Deutschland eingebrochen. 2012 etwa ist die Zahl der Fälle laut Polizeilicher Kriminalstatistik (PKS) gegenüber dem Vorjahr um 8,7 Prozent auf rund 144.000 gestiegen. 61.000 Taten ereigneten sich tagsüber, hier lag das Plus sogar bei 9,5 Prozent. Die Ganoven werden dabei immer dreister. Häufig sind es gut organisierte Banden, die kaum Spuren hinterlassen und nur selten gefasst werden. Um die Täter abzuschrecken, setzen auch Privathaushalte immer öfter auf moderne Sicherheitstechnik wie etwa eine Videoüberwachung.

Überwachung mit sichtbaren Kameras

Denn Einbrecher überlegen es sich gründlich, ob sie in ein videoüberwachtes Haus eindringen: Sichtbare Kameras und ein Warnhinweis können ungebetene Gäste von vornherein fernhalten. Mechanische Sicherungen wie etwa gute Schlösser bilden die Basis für einen soliden Schutz, durch eine Überwachung kann er sinnvoll ergänzt werden. Ab Mitte April 2014 gibt es beispielsweise von ABUS ein kompaktes Videorekorderset, mit dem Auffälligkeiten oder verdächtige Bewegungen im Eingangsbereich oder auf dem Grundstück sofort erkannt werden. Kritische Ereignisse lassen sich damit zur Beweissicherung festhalten. Das Komplettset enthält einen Rekorder inklusive 500-GB-Festplatte, vier Kameras, alle benötigten Kabel und ein Multi-Netzteil für die Stromversorgung aller Geräte. Mehr Informationen gibt es unter http://www.abus.com.

Smarter Rekorder – und Fernzugriff per App

Über ein Kombikabel und das Multi-Netzteil werden die Kameras mit Strom versorgt, mit demselben Kabel wird auch das Videosignal zum Rekorder geleitet. So erspart man sich das aufwendige Verlegen mehrerer Kabel – und geschickte Heimwerker können die Installation in Eigenregie stemmen. Der kompakte Rekorder hat die Form einer Set-Top-Box und passt sich somit gut in den Wohnraum ein. Vom Smartphone oder Tablet kann der User auch von unterwegs – nämlich per App – auf den Rekorder zugreifen und hat sein Eigentum damit ständig im Blick.

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