Drei Säulen gegen altersbedingte Makuladegeneration

(djd). Mit zunehmendem Alter lässt bei den meisten Menschen die Sehkraft nach. Bis zu einem gewissen Grad ist das normal – so braucht fast jeder über 50 eine Lesebrille. Aber die Ursache für einen starken oder vollständigen Sehkraftverlust kann auch die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) sein. Bei dieser Erkrankung entsteht zunächst im Bereich des schärfsten Sehens eine Sehbeeinträchtigung, die nach und nach immer größer wird und schließlich das ganze Sehfeld erfassen kann.

Drei Nährstoffkomplexe gezielt ergänzen

Am häufigsten tritt die sogenannte trockene AMD auf. Bei ihr wird die Makula, der Bereich des schärfsten Sehens auf der Netzhaut, durch Stoffwechselablagerungen geschädigt und schließlich zerstört. Gegen diese Form der AMD gibt es noch keine ursächliche Behandlung, aber neue Studien haben gezeigt, dass eine Kombination bestimmter Nährstoffe den Verlauf verlangsamen kann.

Diese diätetische Behandlung der AMD stützt sich auf drei Säulen: Erstens erhöhen Makula-Carotinoide wie die natürlichen Farbstoffe Lutein und Zeaxanthin die Dichte des Sehpigments. Als zweite Säule verbessern Omega-3-Fettsäuren die Mikrozirkulation in der Netzhaut und schützen die Photorezeptoren in ihr. Und zum Dritten schützen Antioxidanzien die Netzhaut vor schädlichen freien Radikalen. Mit der normalen Ernährung lassen sich die nötigen Mengen dieser Augennährstoffe allerdings nur schwer aufnehmen. Ergänzen kann man sie dann etwa mit dem diätetischen Lebensmittel Retaron, dass sie mit einer Kapsel pro Tag in sinnvoller Kombination zur Verfügung stellt.

Vorbeugen und vorsorgen

Da die Krankheit durch eine optimale Ernährung nur aufgehalten, aber nicht geheilt werden kann, ist es wichtig, sie so früh wie möglich zu diagnostizieren. Ab 55 sollte deshalb jeder eine regelmäßige AMD-Vorsorge machen lassen. Wer schon in jungen Jahren etwas für seine Augen tun möchte, sollte außerdem auf Zigaretten verzichten und seine Augen gut vor der Sonne schützen. Denn Rauchen und UV-Licht gelten als Risikofaktoren für die Entwicklung einer AMD.

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