Drei neue Sonderforschungsbereiche – ein guter Grund zum Feiern

Drei neue Sonderforschungsbereiche für die Justus-Liebig-Universität Gießen hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) genehmigt. Groß ist die Freude an der JLU, dass die wissenschaftlichen Erfolge und intensiven Bemühungen um inter-disziplinäre Vernetzungen auch mit anderen Universitäten und Einrichtungen durch die Bewilligungen honoriert worden sind. Im Fokus der Forschungsarbeiten stehen Knochenersatzmaterialien, die Regulation der Genaktivität und die Abwehr von Lungenentzündungen. Grund genug für das JLU-Präsidium, den beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern für diesen herausragenden Erfolg in der Spitzenforschung im Rahmen eines Empfangs zu gratulieren.

Wir laden die Vertreter der Medien herzlich zu diesem Empfang im Rektorenzimmer am Mittwoch, 16. Juni 2010, um 19.30 Uhr ein. Es besteht die Gelegenheit, mit dem JLU-Präsidium, den Dekanen der Fachbereiche 08 und 11 (Prof. Dr. Volkmar Wolters und Prof. Dr. Trinad Chakraborty) sowie mit den beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ins Gespräch zu kommen. Alle Beteiligten sind gern bereit, interessierten Journalisten ausführlich Auskunft über ihre vielfältigen Forschungsprojekte zu geben.

Es handelt sich um drei Sonderforschungsbereiche an mehreren Standorten, soge-nannte Transregios (SFB/TRR). Die JLU ist bei zwei Sonderforschungsbereichen (SFB/TRR 79 und SFB/TRR 81) federführend, am SFB/TRR 84 maßgeblich beteiligt und stellt dort den stellvertretenden Sprecher.

SFB/TRR 79: „Werkstoffe für die Hartgeweberegeneration im systemisch erkrankten Knochen“
Beteiligte Einrichtungen: die Universitäten Gießen, Dresden und Heidelberg,
das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg, die Leibniz-Institute für Festkörper- und Werkstoffforschung und für Polymerforschung in Dresden sowie das Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe in Dresden.
(Sprecher: Prof. Dr. Dr. Reinhard Schnettler, JLU, Direktor der Klinik und Poliklinik für Unfallchirurgie).

SFB/TRR 81: „Chromatin-Veränderungen in Differenzierung und Malignität“
Beteiligte Einrichtungen: die Universitäten Gießen, Marburg und Rotterdam sowie das Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung in Bad Nauheim
(Sprecher: Prof. Dr. Rainer Renkawitz, Institut für Genetik der JLU)

SFB/TRR 84: „Angeborene Immunität der Lunge: Mechanismen des Pathogenangriffs und der Wirtsabwehr in der Pneumonie“
Beteiligte Einrichtungen: die Universitäten Gießen und Marburg, die Charité – Universitätsmedizin Berlin, das Max-Planck-Institut für Molekulare Genetik in Berlin und das Robert-Koch-Institut in Berlin
(Federführung/Sprecher: Prof. Dr. Norbert Suttorp, Charité Berlin /
stellvertretender Sprecher: Prof. Dr. Jürgen Lohmeyer, JLU, Leiter der klinischen Forschergruppe Infektiologie, Medizinische Klinik II.

Insgesamt hat die DFG nach einem harten Auswahlverfahren zwölf neue SFB eingerichtet. „Die drei Bewilligungen stellen eine nachhaltige Stärkung des lebenswissenschaftlichen Schwerpunkts der JLU dar“, ist JLU-Präsident Prof. Dr. Joybrato Mukherjee überzeugt.

Termin:
Empfang am Mittwoch, 16. Juni 2010, um 19.30 Uhr im Rektorenzimmer,
Uni-Hauptgebäude, 1. OG., Ludwigstraße 23

Kontakt
SFB/TRR 79:
Prof. Dr. Sabine Wenisch
Institut für Veterinär-Anatomie, -Histologie und -Embryologie
Frankfurter Straße 98, 35392 Gießen
Telefon: 0641 99-38111

SFB/TRR 81:
Prof. Dr. Rainer Renkawitz
Institut für Genetik
Heinrich-Buff-Ring 58, 35392 Gießen
Telefon: 0641 99-35460

SFB/TRR 84:
Prof. Dr. Jürgen Lohmeyer
Zentrum für Innere Medizin, Medizinische Klinik II
Klinikstraße 36, 35392 Gießen
Telefon: 0641 99-42654
(idw, 06/2010)

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