Dr. Kerstin Stachel ist neue Kaufmännische Direktorin des Universitätsklinikums Magdeburg

Durch ihre bisherige Leitungstätigkeit im Universitätsklinikum Bonn verfügt die neue Amtsinhaberin über umfassende Erfahrungen hinsichtlich der logistischen, finanztechnischen und personellen Strukturen in der Hochschulmedizin und ist vertraut mit den großen Herausforderungen, vor denen die Universitätsklinika in der Bundesrepublik aufgrund unzureichender Finanzierung stehen.

Zur Person: Dr. rer. pol. Kerstin Stachel, Jahrgang 1975, wurde in Brackenheim (Landkreis Heilbronn) geboren, ist im Hohenlohekreis aufgewachsen und studierte bis 2001 Betriebswirtschaftslehre in Tübingen und an der Universität zu Köln. Die Diplom-Kauffrau war zunächst als Marketingassistentin tätig, wechselte 2002 zum Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg und betreute dort als Projektleiterin die Dienstleistungswirtschaft mit dem Schwerpunkt Gesundheitswirtschaft. Ab 2004 arbeitete sie als Projektleiterin Personal und Marketing am Centrum für Krankenhausmanagement (CKM), Münster, und promovierte 2007 an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster zum Thema „Patientenorientierte Krankenhausführung – Beiträge des Personalmanagements zur Markenbildung und Kundenorientierung von Krankenhäusern.“ In dieser Zeit erschien auch das Fachbuch „Professionelles Personalmanagement: Erkenntnisse und Best-Practice-Empfehlungen für Führungskräfte im Gesundheitswesen“, das sie gemeinsam mit Centrumsleiter Prof. Dr. Wilfried von Eiff publizierte.
Seit September 2008 war Dr. Stachel als Geschäftsbereichsleiterin Einkauf, Materialwirtschaft und Logistik am Universitätsklinikum Bonn tätig. Vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) und vom Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) wurde sie zusammen mit ihrem Team mit dem Preis für Innovative Beschaffungsprozesse ausgezeichnet. 2012 wurde ihr zudem die Leitung des Geschäftsbereiches Personalwesen übertragen und damit auch die Verantwortung für die strategische Personalentwicklung. Dr. Kerstin Stachel ist verheiratet und hat einen Sohn.

Das Universitätsklinikum Magdeburg

Das Universitätsklinikum Magdeburg ist hervorgegangen aus den 1891 eröffneten Sudenburger Krankenanstalten sowie der im Jahr 1954 gegründeten Medizinischen Akademie Magdeburg. Am 3. Oktober 1993 wurde aus der MAM die Medizinische Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg mit deren Bestandteil Universitätsklinikum Magdeburg. Seit 2006 ist das Universitätsklinikum Magdeburg eine rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts (A.ö.R.) des Landes Sachsen-Anhalt. Die Zusammenarbeit mit der Fakultät basiert auf einem Kooperationsmodell und umfasst das gesamte Spektrum einer medizinischen Maximalversorgung, eine ärztliche Ausbildung auf höchstem Niveau und eine international renommierte Forschung mit den Schwerpunkten Neurowissenschaften und Immunologie einschließlich Molekulare Medizin der Entzündung.
Als größte Gesundheitseinrichtung im nördlichen Sachsen-Anhalt mit 1.102 Betten gehören zum Universitätsklinikum derzeit 26 Kliniken und 10 Institute sowie Serviceeinrichtungen, die gemeinsam ihren Standort auf dem Campus im Süden der Landeshauptstadt haben.
Mehr als 3.500 Mitarbeiter sind als Ärzte, Wissenschaftler, Pflegepersonal und Verwaltungsangestellte in der Universitätsmedizin Magdeburg tätig. An der Medizinischen Fakultät studieren derzeit rund 1.300 angehende Ärzte und im Ausbildungszentrum für Gesundheitsfachberufe werden ca. 245 junge Menschen ausgebildet.

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