Doppeltes Feuer ist besonders umweltschonend

(djd). Kaminöfen mit Holzbefeuerung sind bei vielen Menschen beliebt. Das Knistern der Flammen versprüht eine wohnliche Atmosphäre und die Wärme verbreitet sich schnell im gesamten Zimmer. Zudem profitiert auch die Natur von dieser Art, einen Raum zu heizen. Denn Holz ist ein nachwachsender Rohstoff und gibt beim Verbrennen nur so viel klimabelastendes Kohlendioxid an die Umwelt ab, wie der Baum zu Lebzeiten aufgenommen hat. Daher verursacht die Holzverfeuerung keinen weiteren CO2-Anstieg in der Atmosphäre. Besonders ökologisch wertvoll werden Kaminöfen mit einer sogenannten intelligenten Nachverbrennung, bei der die entstehenden Rauchgase des Hauptfeuers durch eine zweite Flamme minimiert werden.

Rauchgase automatisch verbrennen

Wenn ein Kaminofen zwei separate Brennkammern besitzt, ist es möglich, die entstehenden Rauchgase aus der oberen Kammer in die untere zu leiten. Dort werden sie nachverbrannt und somit nochmals gereinigt. Durch diesen Prozess kommt es zu einer sehr geringen Feinstaubentwicklung und einem niedrigeren Kohlenmonoxid-Ausstoß als bei herkömmlichen Öfen. Der Kaminofen „bionic fire“ von Attika beispielsweise regelt die Nachverbrennung automatisch. Er schaltet das zweite Feuer dazu, sobald die Glut in der oberen Kammer stark genug ist. Diese Automatik verhindert eine Fehlbedienung beim Umschalten, denn sie erkennt unterschiedliche Trocknungsgrade und Scheitgrößen des Brennholzes und gleicht sie aus. So startet das zweite Feuer stets zum richtigen Zeitpunkt. Die Neuentwicklung gilt derzeit laut Hersteller als einer der saubersten Kaminöfen weltweit. Zudem erreicht das Gerät nach Europa-Norm gemessen einen Wirkungsgrad von 86 Prozent. Das bedeutet, dass der Ofen einen Großteil des Brennstoffs für die Wärmeerzeugung nutzt.

Freier Blick

Auch optisch ist die Doppel-Feuerstelle ausgereift. „Details wie die transparente Sinterkeramik statt Metall als Feuerrost geben ungehindert den Blick auf das Feuer hinter der Vollglasscheibe frei“, so Mitentwickler Professor Dr. Gerdum Enders. Unter http://www.bionicfire.com können Interessierte die Adresse eines Fachhändlers vor Ort anfordern. Ab 4.900 Euro ist das Gerät erhältlich.

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