Doktorcheck: Was macht einen guten Arzt aus?

Ärzte suchen wir alle von Zeit zu Zeit auf. Der eine mehr, der andere weniger. Wichtig zwischen Arzt und Patient ist, dass die Chemie stimmt. Das Vertrauensverhältnis ist entscheidend. Man will sich ernst genommen fühlen. Auch eine gute Erreichbarkeit sowie eine geringe Wartezeit sind Pluspunkte. Was macht einen guten Arzt aus?

Erreichbarkeit

Egal ob Sie den Arzt über eine Ärztevermittlung international oder in Ihrer näheren Umgebung suchen, die Erreichbarkeit ist ein wichtiger Punkt. Dazu gehört eine optimale Terminabsprache, gerade für Berufstätige. Außerdem muss die Praxis mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar sein. Parkplätze sollten sich in der Nähe befinden. Bei akuten Problemen hat eine gute Praxis auch kurzfristig Termine frei. Manche Praxen erinnern den Patienten an die Termine, an Medikamente oder Impfungen. Während der Öffnungszeiten ist die Praxis immer erreichbar. Außerhalb der Öffnungszeiten gibt es einen Anrufbeantworter, der Auskunft über Öffnungszeiten, Vertretungen und Notdienste gibt.

Respektvoller Umgang

Zu einem respektvollen Umgang gehört das Ansprechen mit Namen und das Ausreden lassen. Bei einer Gemeinschaftspraxis gibt es freie Arztwahl. Gesetzlich und privat Versicherte sollten gleichberechtigt behandelt werden.

Ernst genommen werden

Ein guter Arzt nimmt auch kleinere Probleme wie Schnupfen und leichte Infektionen ernst. Auf das Telefonieren sollte während des Gesprächs möglichst verzichtet werden. Der Arzt sollte einfühlsam sein und immer aktiv nach dem Befinden fragen. Den Patienten ernst zu nehmen, ist nicht nur bei Ärzten, sondern auch bei der Vermittlung von Pflegekräften sehr wichtig. Aber auch ein respektvoller Umgang spielt zum Beispiel bei der häuslichen Pflege eine wichtige Rolle.

Intimsphäre

Auf Wunsch darf eine Begleitperson mit ins Behandlungszimmer, ansonsten darf allein dem Patienten die entsprechenden Informationen zugetragen werden. Be- und Entkleidungsbereiche müssen räumlich abgetrennt und dürfen nicht einsehbar sein.

Diagnosen verständlich erklären

Diagnosen sollten generell verständlich vorgetragen werden. Wird etwas nicht verstanden, sollte der Patient gleich nachfragen.

Informationsangebot

Beim Arzt erhalten Sie ein großes Informationsangebot über diverse Krankheiten wie zum Beispiel Diabetes, Krebs und Schilddrüsenunterfunktion sowie deren Behandlungsmethoden. Viele Ärzte haben Internetseiten, die ebenfalls als Informationsquelle genutzt werden können.

Auf Bedürfnisse eingehen

Behandlungen und Untersuchungen dürfen nur dann stattfinden, wenn der Patient absolut damit einverstanden ist. Vorher sollte er sorgfältig über die Behandlungsschritte aufgeklärt werden.

Zweite Meinung

Gute Ärzte ermöglichen dem Patienten das Einholen einer Zweitmeinung. Viele Patienten fühlen sich damit besser. Das hat nichts mit den Kompetenzen des Arztes zu tun, sondern ist aus Sicherheitsgründen so beliebt. Außerdem gibt es von Arzt zu Arzt unterschiedliche Ansichten, Erfahrungen und Behandlungsvorschläge, was eine Zweitmeinung durchaus sinnvoll macht.

Kooperationsbereitschaft

Die Kooperation mit anderen Ärzten sollte selbstverständlich sein, Arztbriefe und Überweisungen kein Problem.

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