Digitales Lernsystem Amboss gewinnt Querdenker-Preis

Die digitale „Bibliothek“ von Amboss umfasst mehr als 850 Wissenskarten. In diesen sind mehr als 15 000 medizinische Themen aller Fachgebiete aufbereitet und tausend¬fach untereinander querverlinkt. Ergänzt werden die Karten durch multimediale Inhalte wie Untersuchungsvideos oder Bildbefunde. Ein Team von 50 Ärzten arbeitet bei dem Berliner Start-up-Unternehmen täglich daran, die medizinischen Inhalte zu erstellen, zu erweitern und zu aktualisieren. Für Studenten und Examenskandidaten steht ein eigens entwickelter sogenannter Kreuzmodus – Multiple Choice-Übungen zum Ankreuzen – zur Verfügung.

Seit diesem Jahr ist die nächste Entwicklungsstufe des Programms, der „Arzt-Modus“, erhältlich, der dem Nutzer zusätzlich konkrete, leitliniengerechte Therapie-Empfehlungen und Medikationsvorschläge anzeigt. „Gerade für junge und unerfahrene Ärztinnen und Ärzte bedeutet der hektische Klinikalltag eine tägliche Herausforderung“, so Kongress-Präsidentin Professor Dr. med. med. Petra-Maria Schumm-Draeger. „Ein Informationstool, das unkompliziert und schnell, dabei aber fundiert Informationen bereithält und auch die Möglichkeit bietet, über den eigenen Fachbereich hinaus Aspekte anderer Disziplinen nachschlagen und verstehen zu können, ist eine große Hilfe.“ Mittels einer App ist das Programm unabhängig vom Internetanschluss auf dem Smartphone und damit auf Station nutzbar.

„Die DGIM zeichnet Amboss mit dem Querdenker-Preis aus, weil es mit seinen interdisziplinären und multimedialen Inhalten, aber auch durch seine Aktualität und ständige Verfügbarkeit dazu beiträgt, die medizinische Wissensvermittlung zu verbessern und weil es mit den Gegebenheiten der heutigen Studiums- und Arbeits-welt mitgeht“, sagt Professor Dr. med. Dr. h. c. Ulrich R. Fölsch, Generalsekretär der DGIM aus Kiel.

Mit dem Querdenker-Preis würdigt die DGIM kreative und innovativ denkende Personen, Organisationen oder Firmen, die mit ihren Ideen das Gesundheitswesen zukunftsweisend bereichern und befruchten, insbesondere im Bereich der digitalen Medizin. Das Preisgeld wird von der Firma Custo Med mit Firmensitz in Ottobrunn gestiftet.

Erstmals verliehen wurde der Preis im Rahmen der Preisträgersitzung beim 122. Internistenkongress. Personen, Organisationen oder Firmen mit innovativen und kreativen Projekten – vorzugsweise aus der digitalen Medizin – können sich direkt bei der DGIM für den Preis bewerben. Die Bewerbungsmodalitäten gibt die Fachgesellschaft rechtzeitig bekannt.

Bei Abdruck Beleg erbeten.

Pressekontakt für Rückfragen:
Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM)
Pressestelle
Janina Wetzstein
Postfach 30 11 20
70451 Stuttgart
Tel.: 0711 8931-457
Fax: 0711 8931-167

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