Digitale Revolution verändert auch Arbeitswelt der Ärzte

Die Arbeitswelt von Ärzten und Wissenschaftlern hat sich in den letzten Jahren durch die digitale Revolution stark verändert. Der Fachbereich Medizin möchte deshalb das Themenspektrum „Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie“ am 2. November 2012 in einem Symposium näher beleuchten. Dabei sollen die Entwicklung, der Stand der Wissenschaft und der Ausblick auf Entwicklungen des Faches beleuchtet werden. Zu den Referenten des Symposiums, das von 13 bis 17 Uhr im Hörsaal Chirurgie stattfindet, gehört unter anderen Dr. Helge Braun, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Ohne Unterstützung durch moderne Informationstechniken sind in vielen Fällen Diagnostik und Behandlungsprozesse kaum noch denkbar. Die digital erfassten Daten stehen dabei nicht nur für die Krankenversorgung, sondern auch für die Forschung zur Verfügung. Auch die zunehmende Bedeutung der molekularen Medizin und der damit verbundene Aufbau von Biomaterialbanken stellen neue Herausforderungen an Dokumentation, Datenmanagement und Biostatistik. Am Ende gilt es, die in der Forschung gewonnenen Erkenntnisse wieder dem Arzt am Krankenbett zur Verfügung zu stellen. Der Querschnittsbereich Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie ist die Methodenplattform, die diesen Zirkel der Wissenschaft und Krankenversorgung wesentlich unterstützt.

Im Rahmen des Symposiums möchte sich der Fachbereich bei Dr. Rolf-Hasso Bödeker bedanken, der dieses Fach über lange Zeit in Gießen vertreten hat.

Termin:
Freitag, 2. November 2012, 13 bis 17 Uhr, großer Hörsaal der Chirurgie, Rudolf-Buchheim-Straße 7, Gießen

Kontakt:
Dekanat Fachbereich Medizin
Rudolf-Buchheim-Straße 6, 35392 Gießen
Telefon: 0641 99-48010, Fax: 0641 99-48019

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