Diffus großzelliges B-Zell-Lymphom: Neue Broschüre informiert Patienten und Angehörige

Das diffus großzellige B-Zell-Lymphom (DLBCL) ist eine bösartige Erkrankung des lymphatischen Systems, also jener Gefäße, Organe und Zellen, die für die spezifische Abwehr von Krankheitserregern zuständig sind. Da das DLBCL rasch voranschreitet und schon in frühen Krankheitsstadien Lymphomzellen im Organismus ausstreut, gehört es zu den aggressiven Lymphomen. Die sich schnell teilenden Zellen eines DLBCL reagieren jedoch sehr empfindlich auf Chemo-, Strahlen- und Immuntherapien mit monoklonalen Antikörpern, daher kann die Mehrheit der Patienten mit einem DLBCL heute geheilt werden. Die Behandlung sollte ausschließlich durch erfahrene Fachärzte für Hämatologie und Onkologie erfolgen.

Die neue KML-Broschüre möchte Patienten und Angehörige darin unterstützen, die Erkrankung richtig einordnen und die damit verbundenen Therapieentscheidungen gut informiert treffen zu können. Autor der Broschüre ist Prof. Dr. med. Michael Pfreundschuh (Homburg/Saar), der als Mitglied der Studienleitkommission der Deutschen Studiengruppe hochmaligne Non-Hodgkin-Lymphome (DSHNHL) auf die Behandlung des diffus großzelligen B-Zell-Lymphoms spezialisiert ist. Besonderer Dank gilt der Deutschen Leukämie- & Lymphom-Hilfe (DLH) für inhaltliche Anregungen sowie der Roche Pharma AG, die die Herstellung finanziell ermöglicht hat. Das Unternehmen hatte keinen Einfluss auf die Inhalte.

Bezugsadresse:

Kompetenznetz Maligne Lymphome e.V., Uniklinik Köln, D-50924 Köln, Telefon +49 (0)221 478-96000, Fax: +49 (0)221 478-96001, E-Mail: , Internet:

Ansprechpartnerin für die Presse und Fachvertreter:

Silke Hellmich, Information & Kommunikation, Kompetenznetz Maligne Lymphome e.V., Tel.: +49 (0)221 478-96005, E-Mail:

Im Kompetenznetz Maligne Lymphome e.V. (KML) haben sich deutschlandweit Wissenschaftler und Versorgungseinrichtungen zusammengeschlossen, die im Bereich der bösartigen Erkrankungen des lymphatischen Systems führend sind. Die Kooperation trägt dazu bei, die Kommunikation und den Wissenstransfer zwischen Wissenschaftlern, Ärzten und Betroffenen zu verbessern. Das Kompetenznetz Maligne Lymphome ist eines von inzwischen 21 Kompetenznetzen in der Medizin, die auf Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gegründet wurden.

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