Diese Innovationen rund um Enterale Ernährung sollten Sie kennen

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In der Krankenpflege gibt es immer wieder medizinische Notsituationen, bei denen auf die Enterale Ernährung umgestellt werden muss. Diese Form der Nährstoffzufuhr, bei der die Nahrung direkt in den Magen-Darm-Trakt geleitet wird, stellte noch vor einigen Jahren eine große Herausforderung für die behandelnden Ärzte und eine Belastung für die Patienten dar. Einige Innovationen in der medizinischen Branche sollen nun zur Entschärfung der Situation und der Genesung der Kranken beitragen.

Neue Nährstoffe im Einsatz

Bereits bei der Art der Ernährung, welche dem Patienten zugeführt wird, gab es in der Vergangenheit einige Fortschritte. Inzwischen kann die Zusammensetzung der Lebensmittel sehr viel genauer bestimmt werden, was für die Behandlung erhebliche Fortschritte bedeuten kann. Wie unter medipolis-intensivshop.de/ernaehrung-190/enterale-ernaehrung-cts/ dargestellt, können einzelne Mikronährstoffe gezielt zugefügt werden, um dadurch etwaige Mangelerscheinungen beim Patienten auszugleichen. Im Anschluss an eine erste Untersuchung bietet dies die Möglichkeit, ganz spezifisch auf den jeweiligen Mangel zu reagieren. Auch in der Altenpflege, wo die enterale Form der Ernährung hin und wieder eingesetzt werden muss, konnten durch diese Innovation weitere Fortschritte erreicht werden.

Unterschiedliche Ernährungsformen

Grundsätzlich gibt es zwei unterschiedliche Ansätze, die in den Bereich der Enteralen Ernährung fallen. Auf der einen Seite ist dies die klassische Trinknahrung, welche über den Mundraum eingenommen werden kann. Je nach Krankheitsbild ist unter Umständen die Ernährung mittels einer Sonde erforderlich, welche direkt in den Magen führt. Inzwischen ist dort die genaue Dosierung möglich, die sich direkt nach den Bedürfnissen des Patienten richtet. Auf diesem Wege war es möglich, das Verfahren noch eher anzupassen und dadurch eine solide Behandlung zu ermöglichen. Dennoch sind auch die juristischen Grundlagen von Bedeutung, wenn der Blick auf diese Form der Ernährung gelenkt wird. Denn nur mit der entsprechenden Einwilligung kann die Ernährung bei einem Patienten durchgesetzt werden, der nicht mehr dazu in der Lage ist, sein Einverständnis bei dieser Form der Behandlung zu bekunden. Auch deshalb kommt der Patientenverfügung hierbei eine so große Bedeutung zu, die jeder rechtzeitig ausfüllen sollte.

Die individuelle Situation

Nicht nur bei Intensivpatienten spielt diese besondere Form der Ernährung eine große Rolle. Kranke sind in vielen Situationen nicht mehr dazu in der Lage, sich dem Essen zu widmen und empfinden es unter Umständen als eine zu große Anstrengung. Sollte aus diesem Grund nicht möglich sein, die Patienten auf normalen Wege zu versorgen, so spielt die enterale Art der Ernährung eine wesentliche Rolle. Natürlich obliegt die Entscheidung am Ende dem behandelnden Arzt, zu welcher Form der Ernährung er tendiert. Dabei muss er viele unterschiedliche und individuelle Faktoren mit in die Entscheidung einbeziehen, um sie stets im Sinne der Gesundheit des Patienten treffen zu können. Aufgrund der steigenden Bedeutung einer enteralen Ernährungsart, wie sie in den vergangenen Jahren zu vernehmen war, wird auch die Zahl der öffentlichen Diskussionen vermutlich weiter ansteigen.

Die Medizin wird demnach auch im Bereich der enteralen Ernährung dazu in der Lage sein, die Situation der Patienten durch neue Innovationen zu verbessern. Dennoch bleibt zu diskutieren, bis zu welchem Grad einer Erkrankung zu diesem Mittel gegriffen werden sollte und ab welchem Punkt die Maßnahmen auch nach dem Willen des Patienten eingeschränkt werden. Erst wenn diese Streitpunkte endgültig geklärt sind, kann der Einsatz der verbleibenden Möglichkeiten beginnen.

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