Die Zukunft ist digital

Im Rahmen der Thüringer Strategie zur Digitalisierung im Hochschulbereich unterstützt das Land Pilotvorhaben an den Thüringer Hochschulen, die dazu beitragen, Studierende auf eine zunehmend durch Digitalisierung geprägte Lebens- und Arbeitswelt adäquat vorzubereiten. Durch das Programm „Curricula der Zukunft“ sollen Impulse für die Weiterentwicklung von Studieninhalten und akademischen Lehr- und Lernformen gesetzt werden. Die Friedrich-Schiller-Universität Jena erhält in den Jahren 2018 und 2019 eine Förderung von rund 180.000 Euro.

„Die Mittel wurden für drei innovative Projekte beantragt, die klare Potenziale für eine Übertragung auf andere Lehrbereiche bieten“, erklärt die Vizepräsidentin für Studium und Lehre Prof. Dr. Iris Winkler. „Zukunftsweisende Ideen zur Lehr- und Studiengangsgestaltung unterstützt die Universität auch durch interne Projektförderung. Die Akademie für Lehrentwicklung schreibt wiederkehrend verschiedene Förderlinien aus.“

Interdisziplinärer Modellstudiengang „EHealth and Communication“

Die Unterstützung aus dem Programm des Landes fließt zu einem Teil in die Entwicklung eines weiterbildenden Modellstudiengangs für akademische Berufsgruppen in der Gesundheitsversorgung. Der inhaltliche Fokus des geplanten Studienangebots „EHealth and Communication“ liegt auf der Informationsvermittlung und Kommunikation in Behandlungs- und Betreuungsprozessen, welche zunehmend durch digitale Technologien bestimmt werden. Die Projektleitung hat die Medizinerin Prof. Dr. Jutta Hübner inne.

Digitalisierung im Lehramtsstudium

Darüber hinaus fördert das Land zwei Vorhaben zur Weiterentwicklung des Lehramtscurriculums.

Das Projekt „Digitale Professionalisierung im Lehramtsstudium“, das von den Erziehungswissenschaftlern Prof. Dr. Alexander Gröschner und Prof. Dr. Nils Berkemeyer geleitet wird, strebt eine Neugestaltung der Module des bildungswissenschaftlichen Begleitstudiums an. Die Studierenden sollen dadurch besser mit digitalen Werkzeugen des Lehrens und Lernens vertraut gemacht werden, um diese dann im beruflichen Alltag als Lehrpersonen reflektiert und kompetent einsetzen zu können.

Gemeinsam mit der Universität Erfurt wird ein hochschulübergreifendes Konzept „Heterogenitätssensibler Lehrer- und Lehrerinnenbildung“ umgesetzt. Im Zuge dieses Projekts werden abgestimmte Studienbausteine zum Themenbereich Heterogenität/Inklusion auf der digitalen Plattform „Glocal Campus“ bereitgestellt. Die Leitung dieses Projekt liegt bei der Jenaer Pädagogischen Psychologin Prof. Dr. Bärbel Kracke.

wissenschaftliche Ansprechpartner:
Kontakt:
Prof. Dr. Iris Winkler
Vizepräsidentin für Studium und Lehre der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Fürstengraben 1, 07743 Jena
Tel.: 03641 / 931020
E-Mail: vplehreuni-jena.de

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