Die Wohnung als Luftkurort

(djd). In vielen Haushalten herrscht in Deutschland dicke Luft. Der CO2- Ausstoß durch die Atmung, Ausdünstungen von Möbeln oder Bodenbelägen, Feuchtigkeit sowie Gerüche aller Art halten sich beharrlich in den heute zunehmend dichten, hoch wärmegedämmten Gebäudehüllen. Fand früher im Altbau durch die Ritzen und Spalten in der Fassade ein natürlicher Luftaustausch statt, der allerdings auch mit einem erheblichen, kostenintensiven Wärmeverlust einherging, besteht im Neubau oder nach einer Sanierung eine ganz andere Notwendigkeit zum Lüften.

Platz auf engstem Raum

So müssten für einen gesunden Luftaustausch alle zwei Stunden konsequent für fünf Minuten die Fenster geöffnet werden, was schon aus zeitlichen Gründen kaum machbar ist. Können Feuchtigkeit und Schadstoffe jedoch nicht entweichen, droht die Gefahr von Schimmel. Abhilfe schaffen kontrollierte Wohnungslüftungsanlagen, die mit ihren feinporigen Filtern Staub oder Pollen gar nicht erst in die Innenräume lassen. Moderne Geräte wie beispielsweise das Kompakt-Lüftungssystem des Spezialisten Zehnder lassen sich platzsparend im Wohnungsbau oder in Einfamilienhäusern mit einer Wohnfläche bis zu 120 Quadratmetern integrieren. Das Komplettsystem kann in eine Küchenzeile oder eine Wandnische eingebaut werden. Es besteht aus dem kleinen Universal-Lüftungsgerät Zehnder „ComfoAir 180“ als Herzstück, das sich in jedem handelsüblichen Küchenschrank verstecken lässt. Unter http://www.zehnder-systems.de gibt es mehr Informationen zu diesem System mit den flach bemessenen Luftverteilungs-Komponenten, die mit ihrer geringen Höhe leicht hinter der Deckenverblendung der Küchenzeile verschwinden.

Erweiterung möglich

Der symmetrische Doppelkanal erfüllt dabei die Anforderungen der gültigen Lüftungsnorm DIN 1946-6 bezüglich der Installation von Außen- und Fortluft innerhalb der thermischen Gebäudehülle. Mit dem neuen Kombi-Außenwandgitter ist nur ein Element für Außen- und Fortluft notwendig, welches sich in ansprechender Edelstahl-Optik harmonisch in die Fassade einfügt. Da sowohl das zentrale Lüftungsgerät als auch die flachen Luftverteilmodule mit allen anderen Luftverteilkomponenten des Herstellers aus Lahr kompatibel sind, können sie einfach an ein internes Luftverteilsystem angeschlossen werden, um somit alle Räume bedarfsgerecht mit Frischluft zu versorgen. In der Intensivstufe kann das Kompakt-Lüftungssystem bis zu 180 Kubikmeter Luft bei einem externen Druck von 150 Pa fördern.

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