Die Wissenschaftsstadt Darmstadt erleben

(mpt-165) Städtetrips im eigenen Land werden immer beliebter. Dazu gehört auch ein Besuch in der Wissenschaftsstadt Darmstadt (http://www.darmstadt-marketing.de/). Diese verfügt über eine Technische Universität und über international bekannte Forschungseinrichtungen, weswegen sie kunstgeschichtlich zu den bedeutendsten Zentren des europäischen Jugendstils gehört. Darmstadt ist über den Rhein-Main-Flughafen in Frankfurt und ebenso per Bahn schnell zu erreichen. Wer mit dem Zug ankommt, der kann schon bei der Ankunft ein interessantes Jugendstilgebäude entdecken: den Hauptbahnhof, der ein kunsthistorisches Highlight darstellt.

2012 feiert der Bahnhof seinen 100. Geburtstag. Weil auch der US-Komponist John Cage heuer 100 Jahre alt geworden wäre, macht man das Gebäude kurzerhand zum „John-Cage-Bahnhof“ und präsentiert im Juli neben künstlerischen Aktionen unter anderem Klangskulpturen und installative Arbeiten. Auch widmet man dem großen Strategen der Musik und Kunst des 20. Jahrhunderts im Ausstellungsgebäude Mathildenhöhe die Ausstellung „A House Full Of Music“. Sie findet vom 13. Mai bis zum 9. September statt.

Kunst auf dem Musenhügel

Zwischen 1901 und 1914 ließ Großherzog Ernst Ludwig auf der Mathildenhöhe ein Architekturensemble aus Künstlerhäusern, einer russischen Kapelle und einem Hochzeitsturm erbauen. Seitdem wird er auch der Musenhügel genannt. Jahr für Jahr strömen an den Jugendstiltagen (18.-20.5.2012) Tausende von Besuchern hierher und erleben Kunst in ihrer schönsten Form. Hinzu kommt, dass der Hügel dann in einem leuchtenden Orange erstrahlt. „Unterwegs…“ heißt das Thema im Jahr 2012, dem sich unter anderem Ausstellungen im Schlossmuseum, im Jagdschloss Kranichstein und im Porzellanmuseum widmen.

Noch mehr Darmstadt

Natürlich kann man die hessische Stadt auch auf einer Stadtführung entdecken. Für Besucher lohnt sich die Darmstadt Card, mit der man nicht nur kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen kann, sondern auch umsonst oder verbilligt in Museen und zahlreiche Freizeiteinrichtungen kommt. Die Card gibt es für sechs Euro (ein Tag) oder für neun Euro (zwei Tage). Die Straßenbahnlinie 3 bietet mit der „Hörtour Linie 3“ ein ganz besonderes Erlebnis: Dabei handelt es sich um eine akustische Stadtführung, die vom Hauptbahnhof zur Lichtenbergschule führt und viel Wissenswertes über Plätze und Häuser auf der Strecke berichtet. Das alles gibt es direkt aufs Handy, als mp3-File oder als kostenlose App.

Eine interaktive Zeitreise ist im Olbricht-Haus möglich, die man mit der „dARsein App“ begehen kann. Weiterhin erhältlich: ein mobiler Stadtführer und ein Kunstführer mit interaktivem Grundriss, Bildmaterial, E-Book und Audioguide.

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