Die Vielfalt des CBD-Öls – Welche Unterschiede gibt es?

CBD-Öl. Die Vielfalt des CBD-Öls

Die Popularität von CBD-Öl nimmt stetig zu. Wer mit Schmerzen, Übelkeit, Schlafstörungen oder Panikattacken zu kämpfen hat und sich auf die Suche nach einem natürlichen Hilfsmittel begibt, stößt schnell auf die vielfältigen Anwendungsgebiete des CBD-Öls.

Die entzündungshemmende, entkrampfende, angstlösende und Brechreiz mindernde Wirkung wurde bereits mehrfach in Studien erwiesen. Mit der Nachfrage steigt auch das Angebot und infolgedessen kommt die Frage auf, inwiefern sich die CBD-Öle unterscheiden und was es zu beachten gilt.

Im Folgenden wird auf die verschiedenen Konzentrationen, Geschmacksrichtungen und Darreichungsformen eingegangen sowie der Unterschied zwischen einem Vollspektrum-CBD-Öl und einem CBD-Öl mit Isolaten erklärt.

Konzentration des Cannabidiols (CBD) im Öl: von 2,5% bis 20%

Was zuerst auffällt, ist der unterschiedliche Konzentrationsgehalt des Cannabidiols im CBD-Öl. Gängig ist die folgende Abstufung in Fünferschritten, wobei manche Firmen auch geringere Konzentrationen wie etwa 2,5% anbieten:

  • 5%
  • 10%
  • 15%
  • 20%

Der jeweilige Prozentsatz sagt uns also, wie viel Wirkstoff in der entsprechenden Menge enthalten ist. Bei 10 Millilitern und 20% Konzentrationsgehalt wären es beispielsweise 2000 Milligramm CBD. Wie hoch das CBD dosiert werden sollte, ist abhängig von Gewicht, Stoffwechsel, der Funktion des körpereigenen Endocannabinoid-Systems und dem Beschwerdebild. 

Empfehlenswert ist es, mit einer niedrigen Konzentration zu beginnen und sich langsam an eine höhere Konzentration heranzutasten, bis der gewünschte Effekt eintritt. Anschließend sollte weder die Menge noch der Konzentrationsgehalt des CBD-Öls verändert werden.

Bei der Suche nach der optimalen Dosierung kann sich an folgende Empfehlungen für die unterschiedlichen Beschwerdebilder gehalten werden:

  • Bei Schlafstörungen, Übelkeit und leichten psychischen Beschwerden: Tagesdosierung von 0,5 mg bis 20 mg CBD
  • Bei entzündlichen Erkrankungen und Schmerzen: Tagesdosierung von 10 mg bis 100 mg CBD
  • Bei ärztlich behandlungspflichtigen Schmerzen: Tagesdosierung von 50 mg bis 800 mg 

CBD-Vollspektrum-Öl vs. CBD-Öl mit Isolaten

Wer sich genauer einliest, wird auch auf die unterschiedlichen Formen des CBDs stoßen: Vollspektrum-CBD und CBD-Isolate. Hierbei liegt der wesentliche Unterschied im Herstellungsprozess. 

Während bei der vollspektralen Form nur die Proteine, Fasern und Zellstrukturen entfernt werden, sind aus einem Isolat alle Wirkstoffe – außer dem reinen CBD – herausgefiltert worden. Somit bleibt das Cannabidiol bei einem Vollspektrum-Öl in seiner natürlichen Umgebung mit weiteren Begleitstoffen, welche sich als unterstützend und ausgleichend in der Wirkung erweisen.

Unterschiedliche Darreichungsformen von CBD-Öl

CBD-Öl wird meistens als kleines Fläschchen inklusive einer Pipette verkauft, um ein problemloses Träufeln der Tropfen unter die Zunge zu ermöglichen. Es gibt aber auch andere Darreichungsformen wie Kapseln, Blüten, Getränke, Pasten, Liquids für E-Zigaretten oder Sprays.

Letztere werden mitunter bei myhaly.com angeboten und sind vor allem dann praktisch, wenn das CBD-Öl häufig auf Bedarf unterwegs angewendet wird – beispielsweise bei Panikattacken, die Betroffene außerhalb des eigenen Zuhauses ereilen. 

Generell ist die hohe Bioverfügbarkeit gleich welcher Darreichungsform stets gewährleistet. Sie lassen nur eine Anpassung an die unterschiedlichen Ansprüche zu. 

Welchen Geschmack hat CBD-Öl?

Der Geschmack des CBD-Öls wird zumeist als erdig, grasig oder heuig beschrieben. Das liegt daran, dass Cannabidiol aus der Hanfpflanze extrahiert wird und CBD-Öl in der vollspektralen Version Terpene und Flavonoide enthält, die ihm solch ein ausgeprägtes Aroma verleihen. 

CBD-Isolate haben weitaus weniger Eigengeschmack, womit jedoch auch ein geringerer therapeutischer Nutzen einhergeht. 

Der Geschmack ändert sich auch mit dem verwendeten Trägeröl des CBD-Produkts. Die Basis bildet beispielsweise Kokosnuss-, Palm-, Oliven-, Avocado-, Hanfsamen-, Traubenkern-, Sesam-, Schwarzkümmel- oder MTC-Öl. Während Hanfsamenöl sich durch einen nussigen Geschmack auszeichnet, schmeckt Schwarzkümmelöl stark nach Oregano. 

Vielmals werden zur Verbesserung des Geschmacks auch Aromen hinzugefügt. Beliebt sind Minze, Zitrone oder Orange, die für eine angenehme Frische sorgen.

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