Die unterschätzte Gefahr: Gefäßerkrankungen

Essen, 17.9.2018 – 100.000 Kilometer Adern trägt jeder Mensch in sich, 7.000 Liter Blut leiten sie täglich durch den Körper. Und doch wird oft unterschätz, wie wichtig gesunde Gefäße für die Gesundheit und das Wohlbefinden des Menschen sind. Darauf wollen anlässlich des bundesweiten Gefäßtages die Sektion für Gefäßchirurgie und Endovaskuläre Chirurgie, die Klinik für Angiologie sowie die Klinik für Neurologie des Universitätsklinikums Essen aufmerksam machen. Dafür laden sie am 29. September, von 10 bis 14 Uhr, zu einer Patientenveranstaltung in das Deichmann-Auditorium, Virchowstr. 163 a, ein.

Die Themen reichen an diesem Tag von Venenschwäche und Schlaganfallrisiken über die Schaufensterkrankheit bis zu Veränderungen der Halsschlagader und Aortenaneurysmen. Letztgenannte sind Aussackungen der Hauptschlagader, die reißen können und dann lebensgefährlich werden. An Aktionsständen können die Besucher direkt ihre eigene Hals- und Bauchschlagader per Ultraschall untersuchen lassen. Und mit Hilfe der Extremitätendruckmessung (ABI) erfahren sie schnell und unkompliziert, ob sie unter Durchblutungsstörungen leiden.

Symptome frühzeitig erkennen
Gefäßerkrankungen gehören zu den Volkskrankheiten. Werden sie frühzeitig erkannt und richtig behandelt, bleiben häufig keine bleibenden Schäden zurück. Dafür ist es wichtig, dass die Betroffenen frühzeitig die Symptome kennen und richtig deuten. Deshalb liegt hierauf ein Schwerpunkt des Essener Gefäßtages 2018. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht nötig. Programmdetails hier oder unter dem link: https://www.gefaessmedizin-essen.de/fileadmin/storage/gefaesschirurgie/datenseatze_der_einrichtung/downloads/Flyer_gefaesstag_2018_lainka_TH130718_ANSICHT.pdf

Pressekontakt:
Kristina Gronwald
Stellv. Pressesprecherin
Marketing und Kommunikation
Tel.: 0201/723-3683
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Über die Universitätsmedizin Essen
Die Essener Universitätsmedizin umfasst das Universitätsklinikum Essen sowie zwölf Tochterunternehmen, darunter die Ruhrlandklinik, das St. Josef Krankenhaus Werden, die Herzchirurgie Huttrop und das Westdeutsche Protonentherapiezentrum Essen. Die Essener Universitätsmedizin ist mit etwa 1.700 Betten das führende Gesundheits-Kompetenzzentrum des Ruhrgebiets und auf dem Weg zum Smart Hospital. 2017 behandelten unsere 8.200 Beschäftigten fast 72.000 stationäre und 300.000 ambulante Patientinnen und Patienten. Schwerpunkte sind die Herz- und Gefäßmedizin, die Onkologie und die Transplantation. Mit dem Westdeutschen Tumorzentrum, einem der größten Tumorzentren Deutschlands, dem Westdeutschen Zentrum für Organtransplantation, einem international führenden Zentrum für Transplantation, in dem unsere Spezialisten mit Leber, Niere, Bauchspeicheldrüse, Herz und Lunge alle lebenswichtigen Organe verpflanzen, sowie dem Westdeutschen Herz- und Gefäßzentrum, einem überregionalen Zentrum der kardiovaskulären Maximalversorgung, hat die Universitätsmedizin Essen eine weit über die Region reichende Bedeutung für die Versorgung von Patientinnen und Patienten. Wesentliche Grundlage für die klinische Leistungsfähigkeit ist die Forschung an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen mit ihrer klaren Schwerpunktsetzung in Onkologie, Transplantation, Herz-Gefäß-Medizin, sowie den übergreifenden Forschungsschwerpunkten Immunologie, Infektiologie und Translationale Neuro- und Verhaltenswissenschaften.

wissenschaftliche Ansprechpartner:
Dr. Martin Lainka
Leiter der Sektion Gefäßchirurgie und Endovaskuläre Chirurgie
Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie
Tel.: 0201/723 – 1110
martin.lainka@uk-essen.de

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