Die sozialen Medien sind gesundheitlich nicht zu unterschätzen

soziale Medien

In unseren westlichen Gesellschaften gibt es immer wieder große Risikofaktoren in Bezug auf die Gesundheit. Eine schlechte Ernährungsweise, das viele Sitzen und weiterhin das Rauchen sind beispielsweise hierzu zu zählen und als Teil unserer Lebensweise mit umfassenden gesellschaftlichen Implikationen verbunden. Ein Aspekt, der zwar noch recht jung ist aber sich bereits jetzt als gewisses Gesundheitsrisiko abzeichnet sind die sozialen Medien. Facebook, Twitter, Instagram und Co. werden auch hierzulande millionenfach genutzt und auch die gesundheitlichen Folgen sind keine Seltenheit.

In der Folge möchten wir auf dieses wichtige Thema aufspringen und darstellen, warum es besonders aber nicht ausschließlich bei jungen Personen durchaus gesundheitliche Risiken gibt.

Besonders die mentalen und psychischen Gefahren sind immens

Soziale Medien erlauben einen Einblick in andere Leben wie kaum ein Medium zuvor. Von unseren Schulkameraden, Freunden, Kollegen oder auch Berühmtheiten erhalten wir teilweise mehrmals tägliche Eindrücke. Sich damit nicht zu vergleichen kann zur Herausforderung werden und genau darin liegt das Risiko. Oft wird dabei das Präsentierte der anderen – also oft eine Zusammenstellung von Höhepunkten – mit dem eigenen Leben verglichen und nicht selten sinkt dabei beispielsweise das eigene Selbstwertgefühl.

Gepaart mit Problemen wie dem online Mobbing können diese Faktoren auf den social media Plattformen dazu führen, dass in den schlimmsten Fällen Depressionen oder sogar Suizide ausgelöst werden. Auch Korrelationen zwischen der psychischen Gesundheit und der allgemeinen Nutzung sozialer Medien lassen einen Zusammenhang erahnen. Hinzu kommt, dass auch das Konzentrationsvermögen leiden kann. Soziale Medien geben einen schnellen „Kick“ an Glückshormonen, der bei herkömmlicher Arbeit oder dem Lernen nicht unbedingt auftritt und folglich sind Suchtgefahren ebenfalls vorhanden.

Verschiedene Mittel greifen bei der Bekämpfung

Eine einfache Lösung gibt es nicht, auch wenn gesundheitliche Gründe Facebook zu löschen durchaus vorhanden sind. Doch soziale Medien bieten nicht nur negative Seiten, immerhin sind Vernetzung und Co. auch durchaus positive Aspekte, weshalb das Löschen vielleicht gar nicht immer notwendig sein muss. Einige Möglichkeiten, um die gesundheitlichen Risiken zu minimieren möchten wir gerne aufzeigen:

  • Selbstdisziplin und eigens gesetzte Beschränkungen können helfen.
  • Sperren sorgen dafür, dass der Gebrauch (zumindest zeitweise) gar nicht möglich ist.
  • Eine Selbstreflektion kann dabei helfen, dass regelmäßig das eigene Verhalten geprüft wird.

Diese Maßnahmen müssen dabei nicht nur von Nutzern selber angewandt werden. So können beispielsweise auch Eltern auf Dialoge und entsprechende Maßnahmen gemeinsam mit dem Kindern setzen und im äußersten Fall können auch Experten zur Seite gezogen werden.

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